Geplanter Mord an Erdoğan: Prozess gegen 47 mutmaßliche Putschisten beginnt

Sieben Monate nach dem Umsturzversuch in der Türkei hat der Prozess gegen 47 Angeklagte wegen versuchter Ermordung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan in der Putschnacht begonnen. Neben dem Mordkomplott wird den Beschuldigten unter anderem Verstoß gegen die Verfassung vorgeworfen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı (AA) am Montag meldete. 44 Angeklagte seien in Untersuchungshaft, drei weiteren… Geplanter Mord an Erdoğan: Prozess gegen 47 mutmaßliche Putschisten beginnt weiterlesen

EU-Geheimdienstbericht: Gülen steckte nicht hinter dem Putsch

Die türkische Regierung hat sich bereits mehrfach über mangelnde Solidarität ihrer europäischen Amtskollegen nach dem Putsch vom Juli 2016 beschwert. Warum europäische Regierungen so zurückhaltend agieren, könnte nun ein öffentlich gewordenes Geheimdienstdokument erklären: Die britische Tageszeitung „The Times“ ist an einen brisanten Bericht des EU-Geheimdienstzentrums INTCEN gelangt, in dem nachrichtendienstliche Erkenntisse zum Putsch vom 15. Juli zusammengefasst werden. Und die widersprechen der Darstellung der türkischen Regierung in entscheidenden Punkten.

Großrazzia in 54 Provinzen: Polizei fahndet nach hunderten mutmaßlichen Putschisten

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Putschversuch in der Türkei hat die Polizei in 54 Provinzen eine Großrazzia gegen Armeeangehörige durchgeführt. 243 Angehörige der Streitkräfte seien zur Fahndung ausgeschrieben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı (AA) am Mittwoch. Demnach sind einige bei der Razzia festgenommen worden. Ihnen werde vorgeworfen, sie hätten den Messenger-Dienst Bylock… Großrazzia in 54 Provinzen: Polizei fahndet nach hunderten mutmaßlichen Putschisten weiterlesen

Davutoğlu bestätigt Treffen mit Gülen: „Wir wollten ihn unter Kontrolle bringen“

Der frühere türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu hat bestätigt, dass er sich im Dezember 2013 mit Fethullah Gülen getroffen hat. Das habe er in seiner Antwort an die Untersuchungskommission zum Putschversuch gesagt, erklärte er gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Am 17. Dezember 2013 war bekannt geworden, dass gegen die AKP-Regierung und das Umfeld von Recep Tayyip… Davutoğlu bestätigt Treffen mit Gülen: „Wir wollten ihn unter Kontrolle bringen“ weiterlesen

Jahresrückblick: So lief 2016 für die türkische Wirtschaft

FILE - A handout picture provided by Turkish President Press office shows, A view of Yavuz Sultan Selim Bridge, the Third Bosphorus Bridge in Istanbul, Turkey, 26 August 2016. PRESIDENTAL PRESS OFFICE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES (zu dpa «(zu dpa «Chronologie des Vermischten im Jahr 2016»)») Foto: Turkish Presidental Press Office/TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wie 2016 angefangen hat, so hört es auch wieder auf. Terroranschläge erschütterten die Türkei über das ganze Jahr hinweg. Nicht nur die türkische Gesellschaft bleibt traumatisiert zurück, auch die einst boomende Wirtschaft ist eingebrochen. Es gibt jedoch auch Lichtblicke. Ein ökonomischer Jahresrückblick.

Ex-Zaman-Journalist rechnet ab: „Wir waren viel zu nahe an Erdoğan“

Die Gülen-Bewegung unterhielt in der Türkei sehr viele Medien. Sie war bis zuletzt mit Agenturen, Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehkanälen und Nachrichtenportalen stark vertreten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Das Mediennetzwerk und auch die Bewegung, die sich selbst als Hizmet bezeichnet, sind zerschlagen. Der Druck der Regierung auf oppositionelle Stimmen hat drastische Ausmaße angenommen. Doch die… Ex-Zaman-Journalist rechnet ab: „Wir waren viel zu nahe an Erdoğan“ weiterlesen

Familie des Attentäters: Wir sind Anhänger von Atatürk, nicht von Gülen!

Vier Tage nach dem Mord am russischen Botschafter in der Türkei bleiben die Motive und Hintermänner der Tat weiterhin unklar. Die türkische Polizei ließ die Familienangehörigen des Mörders, ein 22-jähriger Polizisten, wieder frei. Die Mutter zeigte sich schockiert über die Tat ihres Sohnes. Sie habe ihn nicht wiedererkennen können. „Wie kann es sein, dass er… Familie des Attentäters: Wir sind Anhänger von Atatürk, nicht von Gülen! weiterlesen

Der Kreml droht mit Vergeltung für den Mord an Botschafter Karlow

Die russische Führung hat ihrem ermordeten Türkei-Botschafter Andrej Karlow die letzte Ehre erwiesen und den Drahtziehern des Anschlags mit Vergeltung gedroht. „Ein Angriff auf einen Diplomaten ist ein Angriff auf den ganzen Staat“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau. Russland werde die Provokation nicht unbeantwortet lassen. Drei Tage nach dem Anschlag in Ankara… Der Kreml droht mit Vergeltung für den Mord an Botschafter Karlow weiterlesen