Irakisches Gericht ordnet Verhaftungen wegen Kurdenreferendum an

ARCHIV - Der Präsident der kurdischen Minderheit im Irak, Massud Barsani, spricht am 24.09.2017 bei Erbil (Irak) zu Journalisten. Noch vor der offiziellen Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses hat der Präsident der kurdischen Autonomieregierung im Nordirak den Sieg beim Unabhängigkeitsreferendum erklärt.Foto: Oliver Weiken/dpa

Ein irakisches Gericht hat wegen des Unabhängigkeitsreferendums im Nordirak die Verhaftungen mehrerer Mitglieder der organisierenden Wahlkommission angeordnet

Barsani erklärt Sieg bei Unabhängigkeitsreferendum

ARCHIV - Der Präsident der kurdischen Minderheit im Irak, Massud Barsani, spricht am 24.09.2017 bei Erbil (Irak) zu Journalisten. Noch vor der offiziellen Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses hat der Präsident der kurdischen Autonomieregierung im Nordirak den Sieg beim Unabhängigkeitsreferendum erklärt.Foto: Oliver Weiken/dpa

Für Kurden-Präsident Barsani steht fest, dass eine überwältigende Mehrheit für die Unabhängigkeit vom Irak gestimmt hat. Doch sein Appell an Bagdad, jetzt Verhandlungen aufzunehmen, verpufft. Die irakische Zentralregierung stellt ihrerseits ein Ultimatum.

Kurden im Nordirak: Barzani schließt Verschiebung von Unabhängigkeitsreferendum aus

Foto: ARCHIV

Die Kurden im Nordirak streben die Unabhängigkeit an, wollen endlich einen eigenen Staat. Die internationale Kritik ist groß, auch die USA warnen.

Türkei und PYD sprechen über kurdische Autonomie in Syrien

Die Türkei ist – unter bestimmten Voraussetzungen – dazu bereit, eine kurdische Autonomieverwaltung in Syrien anzuerkennen. Dies sagte der Führer der kurdischen PYD in einem Fernsehinterview am Wochenende. Der Schritt wäre historisch. (Foto: rtr)