Attentat auf Hazım Sesli: Inhaftierter Geschäftsmann entkommt knapp dem Tod

Geschäftsmann Hazım Sesli (l.) mit Alt-Präsident Abdullah Gül. Jüngst wurde Sesli in der Haft erstochen. Ein Attentat?

Der inhaftierte türkische Geschäftsmann Hazım Sesli ist Opfer eines Anschlags geworden. Der vorbestrafte Täter stach dem Vernehmen nach sieben Mal auf den Unternehmer ein. Sesli schwebt in Lebensgefahr.

Mutter des krebskranken Ahmet: „Wir sind zu spät“

Foto: Selahattin Sevi/ kronosnews

Der leitende Arzt des krebskranken Ahmet Burhan hat eine OP abgelehnt. Ein Eingriff könne fatale Folgen haben. Dem war ein langer Kampf der Mutter gegen eine Ausreisesperre vorausgegangen. Die türkischen Behörden ließen sie zunächst nicht ausreisen, dann aber doch. Jetzt ist die Familie in die Türkei zurückgekehrt.

Mutter von krebskrankem Ahmet darf doch nicht nach Deutschland

Foto: Zekiye Atac

Der krebskranke Ahmet ist erst acht Jahre alt. Für die Behandlung muss er nach Köln. Doch sein Vater ist inhaftiert, seine Mutter hat eine Ausreisesperre und darf nicht mit nach Deutschland kommen. Der Junge braucht aber die Unterstützung seiner Mutter. Die Staatsanwaltschaft hob kürzlich die Ausreisesperre auf, doch ein Gericht widerrief diese Entscheidung.

Der systematische Tod des Medeni Arifoğlu

Medeni Arifoğlu im Jahre 2012.

Welchen Wert hat es schon, von einem türkischen Spitzenpolitiker einen Preis überreicht zu bekommen? Offenbar keinen, wie der Fall von Medeni Arifoğlu, einem kürzlich verstorbenen Häftling in der Türkei, belegt. Die Lage der türkischen Innenpolitik ist seit Jahren derart desolat, dass bei einem zarten Windstoß sofort das gesamte politische Gefüge des Landes ins Wanken gerät.… Der systematische Tod des Medeni Arifoğlu weiterlesen

Selbstmord in der Moschee: Türkischer Soldat erhängt sich

Soldat Adem Gürbüz beging Berichten zufolge Selbstmord in einer Moschee in Istanbul.

Halis Tunç, ehemaliger Oberst und Marine-Attaché der Türkei in Griechenland, hat sich in einem Beitrag über den Selbstmord eines Soldaten in einer Moschee in Istanbul geäußert. Seine Analyse lässt tief blicken in ein schreckliches Drama.

„KHK“: Am Rande der türkischen Gesellschaft

KHK TV - Eine Plattform für KHK´LER

Die Türkei nimmt es spätestens seit dem Putschversuch vor dreieinhalb Jahren nicht so genau mit den Menschenrechten. Vieles ist bekannt, darunter Vorwürfe von Entführungen und Folter. Aber ebenso vieles ist verhüllt in einen schier undurchdringlichen Schleier. Darin geschehen große Menschenrechtsverletzungen, die öffentlich kaum bekannt sind. Eine bestimmte Gruppe führt ein besonders schwieriges Leben. Ein Beitrag… „KHK“: Am Rande der türkischen Gesellschaft weiterlesen

Regierung soll vom 15. Juli 2016 vorher gewusst haben

In diesem Juli verstreichen drei Jahre nach dem Ereignis, dass die Türkei so sehr geprägt hat, wie kaum ein anderes Ereignis zuvor. Der Putschversuch vom 15. Juli 2016 läutete die „Neue Türkei“ ein, von der der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan schon seit Jahren sprach.

Kinder im Knast – Entführungen und Folter

Karikatur über Verhaftung einer Mutter.

Der Ausnahmezustand in der Türkei dauert nun seit mehr als einem Jahr an. Seitdem wurden knapp 54.000 Menschen verhaftet, weil die türkische Regierung vermutet, dass diese sich am Putschversuch vom 15. Juli 2016 beteiligt hätten. Doch wie sieht die Situation der Inhaftierten aus? Menschenrechtsorganisationen werfen der Türkei konkrete Menschenrechtsverletzungen vor.