Myanmar: Schon 270 000 Rohingya-Muslime geflohen

Ein Mann der muslimischen Minderheit der Rohingyas hilft am 05.09.2017 einer älteren Frau und einem Kind im Kutupalong Flüchtlingslager nahe der Grenze in Ukhia (Bangladesch). Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben.

Myanmar: Das große Leid der Rohingyas

Ein Rohingya-Kind steht am 05.09.2017 in Ukhia (Bangladesch) an einem Holzzaun im Kutupalong Flüchtlingslager, nachdem es kurz zuvor die grenze von Myanmar nach Bangladesch überquerte. Nach der Massenflucht hunderttausender Rohingyas aus Myanmar nach Bangladesch droht eine humanitäre Tragödie. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

In Brüssel ist von einer ernsten humanitären Situation in Myanmar die Rede. Die dort regierende Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi hält sich bedeckt.

Mindestens 73 000 Rohingya fliehen aus Myanmar

Frauen und Kinder der ethnischen Minderheit Rohingya fliehen am 02.09.2017 über die Grenze bei Cox's Bazar (Bangladesch) und suchen nach Unterschlupf. Entwicklungshelfer meldeten, die Kapazitäten in den Notlagern seien durch die hohe Anzahl an Flüchtigen ausgeschöpft. Die Gewalt in der Unruheprovinz Rakhine im südostasiatischen Myanmar fordert immer mehr Todesopfer. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Tausende muslimische Rohingyas aus Myanmar fliehen ins Nachbarland Bangladesch. Doch auch hier sind sie unerwünscht. Das Land verschärft die Grenzkontrollen. Helfer in Myanmar können die Bedürftigen nicht mehr erreichen.

Myanmar: Mindestens 17 Rohingya-Muslime ertrunken

Zwei Frauen, die der muslimischen Minderheit der Rohingyas angehören, baden am 30.08.2017 in einem Flüchtlingslager in Coxs Bazar (Bangladesch) ein einwöchiges Baby. Die jüngste Gewalt in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat womöglich Zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Rund 18 000 muslimische Rohingya seien nach Schätzungen bereits über die Grenze nach Bangladesch gekommen, sagte eine Mitarbeitern der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Foto: Mushfiq Alam/AP/dpa

Myanmar: Mindestens 17 Rohingya-Muslime ertrunken