Friedensnobelpreisträger Yunus wirft Myanmar „Staatsterror“ vor

Rohingya-Muslime auf der Flucht in Bangladesch .Quelle: https://weshare.unicef.org/archive/-2AMZIFIT6HVE.html

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesch wirft der Führung des Nachbarlandes Myanmar „Staatsterrorismus“ im Umgang mit der muslimischen Minderheit der Rohingya vor.

«Erschütternde Tragödie»: UN fordern mehr Geld für Rohingya

Rohingya-Muslime auf der Flucht in Bangladesch .Quelle: https://weshare.unicef.org/archive/-2AMZIFIT6HVE.html

Mehr als eine halbe Million Rohingya sind vor dem Militär Myanmars ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Eine UN-Delegation schlägt nach einem Besuch in den Flüchtlingslagern Alarm.

Rotes Kreuz weitet Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge aus

Zwei Frauen, die der muslimischen Minderheit der Rohingyas angehören, baden am 30.08.2017 in einem Flüchtlingslager in Coxs Bazar (Bangladesch) ein einwöchiges Baby. Die jüngste Gewalt in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat womöglich Zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Rund 18 000 muslimische Rohingya seien nach Schätzungen bereits über die Grenze nach Bangladesch gekommen, sagte eine Mitarbeitern der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Foto: Mushfiq Alam/AP/dpa

„In der grenznahen Region um die Stadt Cox’s Bazar sind die eilig errichteten Camps völlig überlastet“, sagte der DRK-Nothilfekoordinator für Asien, Andreas Kasseck, am Freitag in Berlin. Das Rote Kreuz unterstütze dort den Betrieb mobiler Gesundheitseinheiten.

Bangladesch ruft islamische Länder zu Hilfe bei Rohingya-Krise auf

Foto: Mushfiq Alam/AP/dpa

Hasina sprach von einer ethnischen Säuberung – einer systematischen Vertreibung der Minderheit. Sie sagte, Myanmar vergrabe Landminen an der gemeinsamen Grenze, um die Rückkehr der Flüchtlinge zu verhindern.

Amnesty International: Ethnische Säuberung an Arakan-Muslime in Myanmar erwiesen

Gläubige demonstrieren am 08.09.2017 in Teheran (Iran) für die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar. Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben. In Bangladesch seien in den vergangenen zwei Wochen mindestens 270 000 Muslime aus dem Nachbarland eingetroffen, berichteten die Vereinten Nationen am Freitag in Genf. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

Amnesty International liegen nach eigenen Angaben Beweise für eine ethnische Säuberung an den Rohingya im südostasiatischen Myanmar vor.

Ethnische Säuberung in Myanmar: UN fliegen Hilfsgüter ein

ARCHIV: Flüchtlinge der Rohingya tragen am 09.09.2017 eine alte Frau über einen schlammigen Weg in Teknaf, Bangladesch, nachdem sie die Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar überquert haben. Foto: Md. Mehedi Hasan/Pacific Press via ZUMA Wire/dpa

Gut eine Million Rohingya lebten in Myanmars Unruheregion Rakhine – mehr als ein Drittel ist nun nach Bangladesch geflohen. Es gibt längst nicht genug Unterkünfte, Zelte werden eingeflogen. Bangladesch will, dass Myanmar die Staatenlosen wieder aufnimmt.