Blutiges Silvester: Dem Terror keine Macht geben

Eine Frau hält am 02.01.2017 Nelken bei einer Absperrung in der Nähe des Nachtclubs in Istanbul (Türkei), auf den in der Silvesternacht ein Anschlag verübt wurde. Bei dem Anschlag auf eine Silvesterparty im Istanbuler Club Reina wurden 39 Menschen getötet. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die jüngsten Anschläge in Istanbul und Berlin haben uns wieder schmerzhaft in Erinnerung gerufen, dass es keine hundertprozentige Sicherheit vor Terror gibt. Die Angst ist wieder da – wir sollten uns aber nicht von ihr beherrschen lassen und damit den Terroristen in die Hände spielen. Ein Kommentar.

Wohl auch Deutsche unter den Toten: IS bekennt sich zu Anschlag in Istanbul

Familienangehörige und Freunde eines Opfers beten am 01.01.2017 in Istanbul bei einer Trauerfeier an einem Sarg. Bei einem Anschlag in der Nacht zu Sonntag auf eine Silvesterparty im Istanbuler Club Reina waren 39 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt worden. Foto: Uncredited/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

2017 begann für die Türkei leider so, wie das alte Jahr aufgehört hatte: blutig. Bei einem Anschlag in Istanbul sterben in der Silvesternacht 39 Menschen. Jetzt hat sich die Terrormiliz IS zu der Tat bekannt.

„Um Platz zu sparen“: Ist „Nafri“ rassistisch oder nicht?

ILLUSTRATION - Durch ein Brillenglas ist der Begriff "Nafri" für Nordafrikaner in einem Tweet der Polizei Köln vom 31.12.2016 zu sehen, aufgenommen am 02.01.2017. Der Kölner Polizeipräsident Mathies hat die Verwendung der Bezeichnung «Nafris» für Nordafrikaner in einem Tweet der Polizei bedauert. «Den Begriff finde ich sehr unglücklich verwendet hier in der Situation», sagte Mathies am 02.01.2017 im WDR. Foto: Martin Gerten/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

KOMMENTAR „Silvester“ und „Köln“. Zwei Begriffe, die den Beginn des Jahres 2016 dominierten. Dieses Jahr ist es nicht anders. Nur ist nun ein weiterer hinzugekommen: „Nafri“. „Nafri“ sind Nordafrikaner. Menschen aus Algerien, Marokko und Tunesien. Es sollen vor allem sie gewesen sein, die im letzten Jahr am Kölner Hauptbahnhof Frauen belästigten. Während sich damals also… „Um Platz zu sparen“: Ist „Nafri“ rassistisch oder nicht? weiterlesen

Über Köln hinaus

MEINUNG Zumindest drei Bedingungen, die zum Gelingen erforderlich wären, werden nach dem Stand der Dinge nicht eintreten. Die Türkei, in der die Bundeskanzlerin ein Schlüsselland für die Bewältigung und Eindämmung der Flüchtlingsströme sieht, ist in ihrer momentanen Verfassung kein verlässlicher Partner. In Wahrheit herrscht in Teilen des Landes an der Schnittstelle von Europa zur muslimischen… Über Köln hinaus weiterlesen

#EineArmlänge: Maas kritisiert Reker scharf

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) dringt darauf, Hinweisen nachzugehen, dass die Übergriffe der Silvesternacht in Köln vorab verabredet gewesen sein könnten. „Das Ganze scheint abgesprochen gewesen zu sein“, sagte Maas am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“. „Es wäre schön, wenn das keine Organisierte Kriminalität wäre, aber ich würde das gerne mal überprüfen, ob es im Hintergrund Leute gibt, die so… #EineArmlänge: Maas kritisiert Reker scharf weiterlesen