Deniz Yücel lehnt «schmutzige Deals» für seine Freilassung ab

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD, l) der dem türkischen Außenminister der Mevlüt Cavusoglu (r) am 06.01.2018 in seinem Haus in Goslar (Niedersachsen) Tee einschenkt.Foto: Florian Gaertner/photothek.net/dpa

Die Bundesregierung fordert die Entlassung von Deniz Yücel aus der Haft in der Türkei und hat Rüstungsexporte an den Nato-Partner eingeschränkt. Der Journalist sagt nun, er wolle auf keinen Fall mit Hilfe «schmutziger Deals» freikommen.

Ay-Yıldız und Erdoğan: Twitter-Account von «Spiegel»-Chefredakteur gehackt

Der Screenshot vom 14.01.2018 zeigt den gehackten Twitteraccount von Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinbäumer.Zeitweise erschien bei Brinkbäumers Account als angehefteter Tweet eine Türkei-Flagge und ein Bild des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dazu war etwa zwei Stunden lang ein türkischsprachiger Schriftzug mit offenbar einer deutschen Übersetzung in Klammern zu sehen: «Aufgrund der schlechten Nachrichten die wir bisher über die Türkei und Recep Tayyip Erdogan berichtet und veröffentlicht haben, möchten wir uns entschuldigen.»Foto: ---/dpa

Der Twitter-Kanal von «Spiegel»-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ist in der Nacht auf Sonntag gehackt worden.

Interview: „Charmeoffensive der Türkei reicht nicht aus“

ARCHIV - Der EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn, gibt am 17.05.2016 in Pristina, Kosovo, eine Pressekonferenz. Foto: Valdrin Xhemaj/EPA/dpa

Deutschland und die Türkei rücken trotz Spannungen wieder näher zusammen. Ist das auch ein Signal für die EU? Der zuständige EU-Kommissar fordert im Interview, den unschönen Tatsachen ins Auge zu blicken – und daraus Konsequenzen zu ziehen.

Fall-Zarrab: Entscheidung gefallen

Reza Zarrab vor einem US-Gericht geständig

Es waren fragwürdige Methoden, mit denen Mehmet Hakan Atilla durch das Netz aus Iran-Sanktionen schlüpfte. Nach dem Urteil im New Yorker Prozess droht dem Banker eine lange Haftstrafe. Das belastete Verhältnis zwischen den USA und der Türkei sackt weiter ab.

Menschenrechtsgericht spricht Türkin Entschädigung zu

Eine in Köln lebende Türkin, die von türkischen Medien als potenzielle Selbstmordattentäterin dargestellt wurde, soll eine Entschädigung von 1500 Euro bekommen. Der Straßburger Menschenrechtsgerichtshof entschied in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil.

Mit Zwille gegen Polizisten: Demo-Teilnehmer in U-Haft

Foto: Archiv Polizisten führen am 04.11.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) einen randalierenden Demonstranten ab. Bei der Kurden-Demonstration in Düsseldorf ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, nachdem zahlreiche Teilnehmer verbotene Fahnen mit dem Abbild des PKK-Anführers Abdullah Öcalan gezeigt hatten. Beamte seien mit Fahnenstöcken attackiert worden und hätten daraufhin Pfefferspray eingesetzt, sagte eine Polizeisprecherin. Die beiden Demonstrationszüge seien von der Polizei wegen der verbotenen Fahnen gestoppt worden. Foto: Marcel Kusch/dpa

Gegen einen Teilnehmer der von der Polizei am Samstag in Düsseldorf gestoppten Kurden-Demonstration ist Haftbefehl erlassen worden.