Mord an Özgecan Aslan: Gericht erklärt Urteil

Knapp 10 Monate nach der Ermordung der jungen Psychologiestundentin Özgecan Aslan wurde jetzt ein Urteil gefällt. Die Täter sollen lebenslang in Haft und anschließend in die Sicherheitsverwahrung kommen. Die 20-jährige junge Frau war Mitte Februar kaltblütig in Tarsus bei Mersin ermordet worden. Der Verurteilte Suphi Altındöken hatte beabsichtigt, die junge Frau in seinem Minibus zu… Mord an Özgecan Aslan: Gericht erklärt Urteil weiterlesen

Während sich die Krise zwischen der Türkei und Russland nach dem Abschuss eines Kampfflugzeugs verschärft, sendet nun auch der Iran negative Signale in Richtung Türkei. Der östliche Nachbar positioniert sich auf Seiten Russlands und wendet sich von der Türkei ab. Einem Artikel der Zeitung Özgür Düşünce zufolge hat nun auch der Iran begonnen, Sanktionen gegen türkische Unternehmen zu verhängen. Er verweigert türkischen Firmen Zugang zu Messen im Land, die sich dort präsentieren und mit Partnern neue Geschäfte abschließen wollen. Demnach antworteten die iranischen Verantwortlichen türkischen Firmen, dass sie nicht kommen sollen und dass man mit ihnen keine Geschäfte wolle. Türkische Unternehmer hätten den neuen Wirtschaftsminister Mustala Elitaş über die Entwicklung informiert und er hätte Unterstützung zugesagt; was das Ministerium zur Lösung der Krise genau tun wolle bleibe allerdings sein Geheimnis.

Özgür Düşünce behauptet ferner, dass sich Russland und Iran auch in der Frage der Gasexporte abgesprochen hätten und koordiniert vorgehen wollten. So würden beide Partner  Gespräche mit China führen, um ihr Gas dorthin zu verkaufen, wodurch beide Länder den Ausfall des türkischen Marktes leichter verkraften könnten. Dabei trat das neue Handelsabkommen zwischen der Türkei und dem Iran erst Anfang 2015 in Kraft. Beide Länder hatten eine deutliche Zunahme des Handelsvolumens angepeilt, ihre Beziehungen schienen sich zum Besseren zu entwickeln. Recep Tayyip Erdoğan, damals noch Ministerpräsident der Türkei, sagte bei seinem Besuch im Iran im Januar 2014, dass er sich im Iran „wie in seinem zweiten Zuhause“ fühle.

Ronaldo: Ich werde in die Türkei kommen

Die türkischen Fußball-Fans dürfen gespannt sein. Real Madrid-Superstar Cristiano Ronaldo hat angekündigt, in Kürze die Türkei besuchen zu wollen. Im Gespräch mit dem Nachrichtenchef der türkischen Sportzeitung Fanatik soll Ronaldo erklärt haben, dass er wegen einer „wichtigen Veranstaltung“ in die Türkei kommen werde. Um welche Veranstaltung es sich dabei handele, habe er trotz mehrerer Nachfragen… Ronaldo: Ich werde in die Türkei kommen weiterlesen

Erdoğan in Katar: Türkei hat neuen Erdgas-Lieferanten

Die Türkei sucht nach den russischen Sanktionen nach Alternativen, um mögliche Engpässe bei der Energieversorgung zu umgehen. Eine scheint auf der arabischen Halbinsel gefunden. Bei einem Staatsbesuch in Katar erklärte Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dass die Türkei künftig auch Erdgas aus dem Golfstaat beziehen werde. Zudem hätten sich beide Länder darauf verständigt, die gegenseitige Visapflicht… Erdoğan in Katar: Türkei hat neuen Erdgas-Lieferanten weiterlesen

„Istanbul vernichten, Döner verbieten“: Wie sich russische Hardliner mit ihren Vorschlägen blamieren

Während Präsident Wladimir Putin weiter kräftig Sanktionen unterschreibt, die sich gegen die Türkei und Türken in Russland richten, schlagen einige Hardliner deutlich über die Stränge. Sergej Furgal von der russisch-nationalistischen Partei LDPR brachte ein landesweites Döner-Verbot ins Spiel. Ein Moskauer Stadtrat fordert ein Verbot von im Ausland sehr beliebten türkischen Soaps und Serien im russischen… „Istanbul vernichten, Döner verbieten“: Wie sich russische Hardliner mit ihren Vorschlägen blamieren weiterlesen

Erdoğan: „Unsere Nation ist es gewohnt, Leid zu ertragen“

Erdoğan droht Deutschland für den Fall, dass drei angeblich nach Deutschland eingereiste türkische Staatsanwälte nicht an die Türkei ausgeliefert werden.

Auf der Reise von Paris nach Katar hat der türkische Staatspräsident Sorgen seiner Landsleute über die russischen Sanktionen zu zerstreuen versucht. Das Land komme auch ohne Russland klar und der Kreml betreibe antitürkische Propaganda, so die Botschaft.