Das Rätsel um die tote Rabia Naz

Foto: Twitter / @VatanSaban

Der Fall der toten Rabia Naz beschäftigt die türkische Öffentlichkeit seit April 2018 in regelmäßigen Abständen. Die Behörden behaupten, dass es Selbstmord war. Der Vater glaubt das aber nicht und ermittelt seit Monaten auf eigene Faust. Seine Ergebnisse machen den Tod seiner Tochter zu einem Politikum. Das Rätsel bleibt ungelöst.

Mutmaßliches Folteropfer: „Selbstmörder verurteile ich nicht mehr“

Das mutmaßliche Folteropfer Zabit Kişi. Foto: privat

Seit dem Putschversuch sind nun mehr als drei Jahre vergangen, doch die Folgen dieses Ereignisses lassen sich noch heute spüren. Die Türkei hat sich seither nachhaltig verändert.

Angeblich wegen einem Türken: Vermieter will keine Ausländer

ARCHIV - 19.09.2017, Bayern, München: ILLUSTRATION - Eine Maklerin spricht mit Interessenten bei einer Wohungsbesichtigung während im Vordergrund eine Türklinke zu sehen ist (gestellte Szene). Foto: Tobias Hase/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In seiner Wohnungsanzeige macht ein Vermieter aus Bayern keinen Hehl daraus, dass er keine „Ausländer“ in seinem Haus will. Deswegen muss er nun 1000 Euro zahlen. Solche Diskriminierung ist kein Einzelfall, aber meist ist sie nicht nachweisbar.

Wulffs kurzer Auftritt in der Türkei

ARCHIV - 16.05.2019, Niedersachsen, Hannover: Christian Wulff, Bundespräsident a.D., spricht bei einer Pressekonferenz. Der Rat der Stadt Osnabrück entscheidet am 03.12.2019, ob Alt-Bundespräsident Wulff Ehrenbürger seiner Heimatstadt wird. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kein Übersetzer – kein Vortrag von Christian Wulff. Der ehemalige deutsche Bundespräsident hat in der Türkei für einen verhinderten Auftritt viel Aufmerksamkeit bekommen. Türkische Medien wie TRT, CNN Türk, „Hürriyet“ oder „diken“ berichteten am Dienstag, dass er bei einer China-Konferenz des großen Wirtschaftsverbands Tüsiad in Istanbul auf Deutsch eine Rede halten wollte, das Podium aber… Wulffs kurzer Auftritt in der Türkei weiterlesen

Menschenrechte in der Türkei: Nie besonders wichtig

"Menschenrechte statt rechte Menschen" - Foto: pixabay

Heute ist Internationaler Tag der Menschenrechte. Sie haben in den letzten Jahrzehnten eine wechselvolle Geschichte durchlebt. In der Türkei hingegen spiel(t)en sie wenn überhaupt auf dem Papier eine Rolle. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Auch in Deutschland nehmen die Probleme zu. Ein Gastbeitrag von Ercan Karakoyun.

Türkei: Erdoğan wirft Davutoğlu Korruption vor

Erdoğan und Davutoğlu. Einst Weggefährte. Heute werfen sie einander Korruption vor.

Die türkische Politik ist ein spannendes Feld. Womöglich in keinem anderen Staat Europas gibt es so viele Parteineugründungen, die auch sofort ganz oben mitmischen, wie in der Türkei. Dabei betreffen die jüngsten Veränderungen den türkischen Präsidenten Erdoğan direkt.

Wegen „türkischer“ Haselnüsse: Salvini will keine Nutella mehr essen

Viele Menschen können bei diesem Anblick leckerer Nuss-Nougat-Creme nicht widerstehen. Einige schauen offenbar genau, woher die Zutaten stammen. Foto: pixabay

Matteo Salvini, wortgewaltiger Chef der rechtspopulistischen Lega, will kein Nutella mehr essen. Bei einem Wahlkampfauftritt in Ravenna am Donnerstagabend begründete er dies damit, dass ihm die Nuss-Nougat-Creme nicht italienisch genug sei. „Ich habe nämlich entdeckt, dass Nutella türkische Nüsse verwendet, und ich will lieber Betrieben helfen, die italienische Produkte verwenden. Ich ziehe es vor, italienisch… Wegen „türkischer“ Haselnüsse: Salvini will keine Nutella mehr essen weiterlesen

Gesprächsformat „E3 plus Türkei“ soll beibehalten werden

03.12.2019, Großbritannien, London: Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, begrüßt Recep Tayyip Erdoğan, Staatspräsident der Türkei, und seine Frau Emine während eines Empfangs im Buckingham Palace, vor Beginn des eigentlichen NATO-Gipfels. Bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs soll das 70-jährige Bestehen des Militärbündnisses gefeiert werden. Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dem britischen Premierminister Boris Johnson zufolge soll das Gesprächsformat zwischen den drei europäischen Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Türkei auch in Zukunft fortgesetzt werden. Das sagte er bei einer Pressekonferenz beim NATO-Gipfel am Mittwoch im englischen Watford. Bereits am Dienstag hatte sich Johnson mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und dem türkischen… Gesprächsformat „E3 plus Türkei“ soll beibehalten werden weiterlesen