Angeblich wegen einem Türken: Vermieter will keine Ausländer

ARCHIV - 19.09.2017, Bayern, München: ILLUSTRATION - Eine Maklerin spricht mit Interessenten bei einer Wohungsbesichtigung während im Vordergrund eine Türklinke zu sehen ist (gestellte Szene). Foto: Tobias Hase/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In seiner Wohnungsanzeige macht ein Vermieter aus Bayern keinen Hehl daraus, dass er keine „Ausländer“ in seinem Haus will. Deswegen muss er nun 1000 Euro zahlen. Solche Diskriminierung ist kein Einzelfall, aber meist ist sie nicht nachweisbar.

Lieber Fasten als Essen

Grünen-Politiker Cem Özdemir während einer Rede im Bundestag. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung im Alltag. Für viele Bio-Deutsche überhaupt kein Thema, für Menschen in Deutschland, mit einem sichtbaren Migrationshintergrund bittere Realität und alltägliche Qual.

Türkei: Proteste gegen Mord an LGBT-Aktivistin Hande Kader

Der Mord an einer bekannten transsexuellen Aktivistin hat in der Türkei zu Protesten geführt. Letzte Woche wurde im wohlhabenden Istanbuler Stadtteil Zekeriyaköy die Leiche der 23-jährigen Aktivistin Hande Kader entdeckt, nachdem Freunde sie einige Tage zuvor vermisst gemeldet hatten. Kader wurde mehrfach vergewaltigt und bestialisch verstümmelt, unter anderem sollen ihr die Arme abgehackt worden sein.… Türkei: Proteste gegen Mord an LGBT-Aktivistin Hande Kader weiterlesen

Türkischer Anwalt scheitert mit Klage: Wollte ihn ein Fitnessstudio wegen seines Namens nicht?

Vorwürfe, dass in Deutschland Menschen mit nicht-deutschen Namen diskriminiert werden, sind nicht neu. Nun hat ein türkischer Anwalt seinen Fall publik gemacht und gegen ein Fitnessstudio geklagt – allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Ersin Taşar schildert seinen Fall dem „WDR“ gegenüber so: Er habe sich Anfang 2014 in einem Fitnessstudio in Duisburg, dass mit einer Rabattaktion… Türkischer Anwalt scheitert mit Klage: Wollte ihn ein Fitnessstudio wegen seines Namens nicht? weiterlesen

Das Kopftuch – ein (Zünd)stoff für immerwährende Diskussionen

Archiv: Aquila S. sitzt am 30.06.2016 im Verwaltungsgericht in Augsburg (Bayern). Die Jurastudentin klagt vor dem Gericht gegen Einschränkungen beim Rechtsreferendariat wegen des Tragens eines Kopftuches. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wird das Tuch um den Hals, die Taille oder um die Haare gebunden, sieht es modern und stilbewusst aus. Wird es jedoch um den Kopf gebunden, scheiden sich die Geister an der Wirkung der Ausstrahlung. Für die einen ist das Umhüllen des Kopfes mit einem Tuch ein Zeichen der Unterdrückung, Rückständigkeit, kulturellen Abgrenzung oder des… Das Kopftuch – ein (Zünd)stoff für immerwährende Diskussionen weiterlesen

Europäischer Gerichtshof stärkt Kopftuchgegner

Der Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hält ein Kopftuchverbot in Unternehmen für zulässig. Verbiete eine allgemeine Regelung im Betrieb sichtbare politische, philosophische und religiöse Zeichen am Arbeitsplatz, könne ein Kopftuchverbot legitim sein, teilte der EuGH am Dienstag in Luxemburg in einer Stellungnahme mit. Der EuGH sieht keine „unmittelbare Diskriminierung“ des religiösen Bekenntnisses, wenn eine Muslimin am Arbeitsplatz kein Kopftuch tragen darf. Dies jedoch nur,… Europäischer Gerichtshof stärkt Kopftuchgegner weiterlesen

Bringt Berliner Juristin Betül Ulusoy das Kopftuchverbot zu Fall?

Die Verwaltung in Berlin-Neukölln will der Juristin Betül Ulusoy wegen ihres Kopftuchs das Rechtsreferendariat verweigern. Vor dem Hintergrund des Kopftuchurteils des BVerfG vom März könnte dies in einer Blamage enden. (Foto: screenshot/rbb)