Nachrichtenagentur Anadolu: Türkei bestellt iranischen und russischen Botschafter ein

ARCHIV - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist am Mittwoch in Teheran eingetroffen. Mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani wird er unter anderem das umstrittenen Kurdenreferendum in Nordirak sowie die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Konflikt besprechen. Laut iranischen Medien sollen auch neue Wirtschaftsprojekte vereinbart werden. Das iranische Außenministerium nannte den Besuch den Beginn einer neuen Ära der bilateralen Beziehungen. Erdogan wird auch Irans obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, treffen.

Nach Luftangriffen in der syrischen Provinz Idlib hat das türkische Außenministerium in Ankara nach einem Bericht den russischen und den iranischen Botschafter einbestellt.

Angriff auf Deniz Naki «Er ist nicht sicher»

ARCHIV - Fußball 2. Bundesliga, 24. Spieltag: SC Paderborn 07 - FC Energie Cottbus am 01.03.2013 in der Benteler Arena in Paderborn. Der Paderborner Deniz Naki ruft mit einer Hand am Mund zu einem Mitspieler. (zu dpa: "Deutsch-türkischer Fußballprofi Naki auf Autobahn beschossen" vom 08.01.2018) Foto: Oliver Krato/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Schüsse auf Fußballprofi Deniz Naki aus einem fahrenden Wagen muten an wie in einem Thriller. Der Sportler mit kurdischen Wurzeln befürchtet politische Hintergründe. Alles noch offen, sagen die Sicherheitsbehörden – und schützen Naki an einem geheimen Ort. Von Yuriko Wahl-Immel

Bundesverfassungsgericht: Behörden müssen vor Abschiebung Folterverdacht in der Türkei genau prüfen

Die Stimme der Folter

Das Bundesverfassungsgericht gab in einem Beschluss der Verfassungsbeschwerde eines Türken teilweise statt. Es habe «ernsthafte Anhaltspunkte für eine Foltergefahr» gegeben, die nicht hinreichend geprüft worden seien.

„Ja, das ist der echte Erdogan“

ARCHIV - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Foto: Lintao Zhang/POOL Getty Images/AP/dpa

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei einer Pressekonferenz in Frankreich einen französischen Journalisten verbal attackiert, nachdem dieser ihn mit einer kritischen Frage wütend gemacht hatte. Eine ähnliche Situation hatte der im Exil lebende türkische Journalist Ahmet Dönmez bereits in 2014 erlebt. 

Ausnahmezustand in der Türkei soll zum sechsten Mal verlängert werden

ARCHIV: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 14.12.2016 während des 32. Mukhtars Treffen in Ankara, Türkei. Foto: Turkish President Press Office //TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE/dpa

Der Ausnahmezustand in der Türkei soll zum sechsten Mal seit dem Putschversuch vom Juli 2016 verlängert werden. Das Kabinett habe am Montag eine erneute Verlängerung empfohlen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdag in der Hauptstadt Ankara.

Erdogan eröffnet bulgarisch-orthodoxe Kirche in Istanbul wieder

Dieses vom Presidential Press Service zur Verfügung gestellte Bild zeigt am 07.01.2018 in der bulgarisch-orthodoxen Kirche «Sveti Stefan» (Sankt Stefan) in Istanbul (Türkei) den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (M), den bulgarischen Premierminister Bojko Borissow (Mitte, r, nach oben zeigend) und den türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim (2.v.l), die einem orthodoxen Priester zuhören. Nach rund siebenjährigen Restaurierungsarbeiten ist die Kirche am 07.01.2018 wiedereröffnet worden. Die 1898 erbaute Kirche am Ufer des Goldenen Horns in Istanbul wird auch «Eisenkirche» genannt, weil das Baumaterial hauptsächlich aus Gusseisen besteht. Foto: Yasin Bulbul/Pool Presidential Press Service/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nach rund siebenjährigen Restaurierungsarbeiten ist die bulgarisch-orthodoxe Kirche «Sveti Stefan» (Sankt Stefan) in der türkischen Metropole Istanbul wiedereröffnet worden.