Dem Chefredakteur der AKP-treuen Zeitung Yeni Şafak zufolge kämpft die Türkei in Syrien gegen iranische und russische Ambitionen. Damit schütze sie auch die Golfstaaten und Saudi Arabien sowie die Kaaba. Auch Michail Gorbatschow schaltet sich in den Konflikt ein.
Autor: dtj-online
Arabische Kaffeekultur schafft es auf UNESCO-Liste
Am Mittwoch wurde die internationale Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO um 23 weitere Traditionen erweitert. Mit dabei ist unter anderem die arabische Kaffeekultur.
Syrien-Einsatz: Von der Leyen reist heute nach Ankara
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen reist heute nach Ankara, um mit ihrem türkischen Kollegen über den bevorstehenden Einsatz der Bundeswehr gegen den IS zu beraten. Deutsche Kommandoeinheiten sollen jedoch nicht in Syrien aktiv werden.
Mord an Özgecan Aslan: Gericht erklärt Urteil
Knapp 10 Monate nach der Ermordung der jungen Psychologiestundentin Özgecan Aslan wurde jetzt ein Urteil gefällt. Die Täter sollen lebenslang in Haft und anschließend in die Sicherheitsverwahrung kommen. Die 20-jährige junge Frau war Mitte Februar kaltblütig in Tarsus bei Mersin ermordet worden. Der Verurteilte Suphi Altındöken hatte beabsichtigt, die junge Frau in seinem Minibus zu… Mord an Özgecan Aslan: Gericht erklärt Urteil weiterlesen
Frauenfeindlicher Spruch: Türkischer Spieler soll Mädchenspiel leiten
Fortuna Düsseldorfs Fußballprofi Kerem Demirbay soll nach dem verbalen Fauxpas gegen Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus als Wiedergutmachung ein Mädchenfußballspiel pfeifen. Konkrete Pläne oder einen Termin gebe es nach Angaben des Vereins jedoch nicht. Dazu verhängte der Verein gegen den 22-Jährigen wegen dessen frauenfeindlichen Spruch eine Geldstrafe. Demirbay habe diese bereits akzeptiert, sagte ein Sprecher des Fußball-Zweitligisten am Mittwoch. Die Höhe der… Frauenfeindlicher Spruch: Türkischer Spieler soll Mädchenspiel leiten weiterlesen
Während sich die Krise zwischen der Türkei und Russland nach dem Abschuss eines Kampfflugzeugs verschärft, sendet nun auch der Iran negative Signale in Richtung Türkei. Der östliche Nachbar positioniert sich auf Seiten Russlands und wendet sich von der Türkei ab. Einem Artikel der Zeitung Özgür Düşünce zufolge hat nun auch der Iran begonnen, Sanktionen gegen türkische Unternehmen zu verhängen. Er verweigert türkischen Firmen Zugang zu Messen im Land, die sich dort präsentieren und mit Partnern neue Geschäfte abschließen wollen. Demnach antworteten die iranischen Verantwortlichen türkischen Firmen, dass sie nicht kommen sollen und dass man mit ihnen keine Geschäfte wolle. Türkische Unternehmer hätten den neuen Wirtschaftsminister Mustala Elitaş über die Entwicklung informiert und er hätte Unterstützung zugesagt; was das Ministerium zur Lösung der Krise genau tun wolle bleibe allerdings sein Geheimnis.
Özgür Düşünce behauptet ferner, dass sich Russland und Iran auch in der Frage der Gasexporte abgesprochen hätten und koordiniert vorgehen wollten. So würden beide Partner Gespräche mit China führen, um ihr Gas dorthin zu verkaufen, wodurch beide Länder den Ausfall des türkischen Marktes leichter verkraften könnten. Dabei trat das neue Handelsabkommen zwischen der Türkei und dem Iran erst Anfang 2015 in Kraft. Beide Länder hatten eine deutliche Zunahme des Handelsvolumens angepeilt, ihre Beziehungen schienen sich zum Besseren zu entwickeln. Recep Tayyip Erdoğan, damals noch Ministerpräsident der Türkei, sagte bei seinem Besuch im Iran im Januar 2014, dass er sich im Iran „wie in seinem zweiten Zuhause“ fühle.
Diskussion um Bezeichnung des IS: „Das sind Muslim-Mörder und mittelalterliche Monster“
IS, ISIS, ISIL – oder doch Daesch? Die Diskussionen, wie die Terrormiliz, die derzeit im Nahen Osten Angst und Schrecken verbreitet, geht in die nächste Runde. Nun hat sich auch der britische Regierungschef David Cameron dafür ausgesprochen, die arabische Abkürzung Daesch zu nutzen. „Dieser böse Totenkult ist weder ein wahrer Vertreter des Islam, noch ist… Diskussion um Bezeichnung des IS: „Das sind Muslim-Mörder und mittelalterliche Monster“ weiterlesen
Konflikt eskaliert weiter: Putin greift türkische Regierung persönlich an
Wladimir Putin hat in seiner Rede zur Lage der Nation die Rhetorik gegen die türkische Regierung verschärft und sie persönlich angegriffen. Die türkische Regierung spricht indes von sowjetischer Propanganda und erhält Rückendeckung von den USA.