Die abwegige Aussage „Am Bosporus muss mit Mohammed, Muezzin und Minarett Schluss sein“ , erinnert mich an den Satz von Papst Urban II. „Jerusalem soll von den Türken gereinigt werden“. Es ist der Widerklang der höchsten Absurdität.
Kategorie: Geschichte
Was man über den Dreißigjährigen Krieg wissen sollte
Ein großes Trauma der deutschen Geschichte. Im Mai jährt sich der Beginn des Dreißigjährigen Krieges zum 400. Mal. Der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler sieht Parallelen zwischen der damaligen europäischen Katastrophe und den Konflikten im heutigen Nahen Osten.
Was ist eigentlich Antisemitismus?
Am Wochenende ist es in München, Berlin und anderen europäischen Städten mehrfach zu gewaltsamen antisemitischen Demonstrationen gekommen. Dabei wurden Flaggen des Staates Israel verbrannt und antisemitische Parolen – offenbar in deutscher und in arabischer Sprache – gerufen.
Trumps Pläne zu Jerusalem sorgen für Empörung
Die für Mittwochabend angekündigte Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA hat weltweit überwiegend Sorge und Empörung hervorgerufen.
Der Sufismus – Eine grobe Zusammenfassung
Der Sufismus ist eine spirituelle Strömung im Islam, die auch als islamische Mystik bezeichnet wird. Der Begriff stammt vermutlich vom arabischen suf für Wolle in Anspielung auf die einfachen Gewänder der Sufis. Oberstes Ziel ihrer Lehre ist das „Einssein mit Gott“ (tauhid).
Serbengeneral Mladic wegen Völkermord zu lebenslanger Haft verurteilt
Ratko Mladic ist für die schlimmsten Kriegsverbrechen in Europa nach 1945 verantwortlich. Doch der zu lebenslanger Haft verurteilte einstige Militärchef der bosnischen Serben zeigt sich vor dem UN-Tribunal weiter uneinsichtig. Für viele seiner Landsleute ist er aber mehr denn je ein Held.
Özoguz zu Mölln: Kampf gegen Rassismus aktueller denn je
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hat im Gedenken an die Opfer der rassistischen Brandanschläge vor 25 Jahren in Mölln zum anhaltenden Kampf gegen Rassismus aufgerufen. „Die von Neonazis verübten Brandanschläge waren eine Zäsur und ein Wendepunkt zugleich.
Mölln gedenkt der rechtsextremen Brandanschläge vor 25 Jahren
1992 wurde die beschauliche Kleinstadt Mölln zum bundesweiten Symbol des Ausländerhasses: Bei rechtsextremen Anschlägen starben drei Menschen. Die Erinnerung ist weiter wach, wird aber von einem Streit getrübt.