Der baden-württembergische Ditib-Landesvorsitzende Erdinç Altuntaş hat sich für die Ausbildung von Imamen an deutschen Universitäten ausgesprochen. „Mittelfristig“ sei das der richtige Weg, sagte Altuntaş der „Heilbronner Stimme“ am Mittwoch. Beispielhaft verwies er auf das zum Wintersemester 2011/2012 gegründete Zentrum für Islamische Theologie an der Universität Tübingen. „Ich schätze, dass wir in zehn bis 15 Jahren… Ditib-Vertreter: „Mittelfristig“ auf Imame aus Deutschland setzen weiterlesen
Kategorie: Gesellschaft
Viele Austrotürken würden für Geld gehen
Laut einer Umfrage der UETD in Österreich (Union europäisch-türkischer Demokraten) würden 53,5 Prozent der Austrotürken, wie die türkischstämmigen Österreicher genannt werden, sofort das Land verlassen. Weitere 39,8 Prozent wollen ein finanzielles Angebot des Staates: So würden 43,8 Prozent davon Österreich verlassen, wenn sie 100.000 Euro bezahlt bekommen. 16,6 % würden sich mit 50.000 Euro und 27,6 % sich mit… Viele Austrotürken würden für Geld gehen weiterlesen
Gelehrter über Frauen und Niqab: „Wir sind nicht die Türsteher Gottes“
Das Tragen eines Gesichtsschleiers ist nach Worten des Islam-Gelehrten Scheikh Khaled Omran nicht religiös zu begründen. „Der Niqab ist eine Tradition, die Gewohnheitsrecht wurde, und die dem Brauchtum mancher Länder entstammt, aber von der nichts in den Grundlagen des islamischen Rechtes, in der Scharia, steht“, sagte er am Mittwoch im Interview der ARD. Omran ist Generalsekretär des Fatwa-Rates der renommierten… Gelehrter über Frauen und Niqab: „Wir sind nicht die Türsteher Gottes“ weiterlesen
NRW beendet Zusammenarbeit: Jetzt spricht DITIB
Nordrhein-Westfalen hat eine Projektkooperation mit der türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) beendet. Die Organisation war Träger des Kölner Standortes des Präventionsprogramm „Wegweiser“, mit dem die Landesregierung Jugendliche vor dem Abdriften in den gewaltbereiten Salafismus schützen will. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) teilte laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ (Montag) in einer noch unveröffentlichten Antwort auf eine CDU-Anfrage mit, dass der… NRW beendet Zusammenarbeit: Jetzt spricht DITIB weiterlesen
Berliner Rechtsphilosoph nimmt Burka-Verbot auseinander
Der Berliner Rechtsphilosoph Christoph Möllers hält ein Verbot der Vollverschleierung von muslimischen Frauen in Deutschland für verfassungsrechtlich fragwürdig. In freiheitlichen Gesellschaften laute eine Regel, „allen Handlungen Freiwilligkeit zu unterstellen, solange nicht das Gegenteil belegt ist“, schreibt Möllers in einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ (Montag). „Daher müssen wir vorsichtig sein, vollverschleierte Frauen ohne Weiteres wie Unmündige zu behandeln“, so der Professor, der… Berliner Rechtsphilosoph nimmt Burka-Verbot auseinander weiterlesen
„Säuberungswelle“ erreicht DITIB-Imame: „Rückkehr wäre Selbstmord“
Die AKP-Regierung hat seit dem gescheiterten Putsch von 15. Juli 2016 über 100 000 Beamte entlassen, suspendiert oder Haftbefehl gegen sie erlassen. Nun erreicht die „Säuberungswelle“ auch den mit 900 Gemeinden größten türkischen Religionsverband DITIB in Deutschland. Für den Verband arbeiten ca. 1000 Religionsbeauftragte, die vom staatlichen Religionsamt Diyanet für fünf Jahre entsendet werden. Wie… „Säuberungswelle“ erreicht DITIB-Imame: „Rückkehr wäre Selbstmord“ weiterlesen
Geplante Kurden-Demo in Köln: „Verbotene Propaganda wird nicht hingenommen“
Nach der Absage des „Internationalen Kurdischen Kulturfestivals“ in der Kölner Lanxess-Arena durch die Kölner Polizei, plant der kurdische Verein Nav-Dem eine Kundgebung unter freiem Himmel. Die Kölner Polizei hatte die Veranstaltung, die ursprünglich am 3. September stattfinden sollte, wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. „Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus vergleichbaren Veranstaltungen ist davon auszugehen, dass im Stadion massiv Werbung für… Geplante Kurden-Demo in Köln: „Verbotene Propaganda wird nicht hingenommen“ weiterlesen
Mitten im Wahlkampf: Moschee-Eingang zugemauert und mit Erdoğan-Zitat beschmiert
Der Eingang einer im Umbau befindlichen Moschee in Parchim ist rund einen Meter hoch zugemauert und ein Foto davon auf der Internetplattform Facebook gepostet worden. Auf dem Bild waren Zettel mit fremdenfeindlichen Parolen und einem Zitat des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu erkennen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das kleine Gebäude, das früher als Trafohäuschen… Mitten im Wahlkampf: Moschee-Eingang zugemauert und mit Erdoğan-Zitat beschmiert weiterlesen