„Wer Terror verübt, landet mitten in der Hölle“

epa05361207 People gather to mourn, honor and remember the victims of the Orlando nightclub shooting at Newtown, in Sydney, Australia, 13 June 2016. At least 50 people were killed and 53 were injured in a shooting attack at an LGBT club in Orlando, Florida, in the early hours of 12 June. The shooter, Omar Mateen, 29, a US citizen of Afghan descent, was killed in an exchange of fire with the police after taking hostages at the club. EPA/SAM MOOY AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nach dem Blutbad mit 50 Toten in einem LGBT-Nachtclub in Orlando/Florida haben sowohl in den USA als auch weltweit Politiker und Geistliche die Tat einstimmig verurteilt und sich betroffen geäußert. Die Ex-Frau des Täters beschrieb diesen als „sinnlose Gewalt ausübenden Menschen“, der mehr Zeit im Fitnessstudio verbracht habe als in der Moschee. US-Medien meldeten am… „Wer Terror verübt, landet mitten in der Hölle“ weiterlesen

Islamwissenschaftler Bekim Agai startet Petition: „Heute wir, morgen du!“

„Heute wir, morgen du!“, warnt die Petition, die der Frankfurter Islamwissenschaftler Bekim Agai gestartet hat. Sie mahnt zum gemeinsamen Einsatz für das Grundgesetz und wendet sich „gegen die politische Instrumentalisierung des Islams durch die AfD“. Was er sich davon erhofft und warum die Debatte nicht nur Muslime betrifft, erklärt Agai im Interview.

„Riesiger Vertrauensverlust“: Ditib grenzt sich von türkischstämmigen Abgeordneten ab

Der türkisch-islamische Dachverband DITIB kritisiert die aus der Türkei stammenden Abgeordneten, die für die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestags gestimmt haben. Die Mitglieder des nach eigenen Angaben größten Islamverbands in Deutschland fühlten sich seit der Abstimmung nicht mehr von den türkischstämmigen Abgeordneten vertreten, sagte Zekeriya Altuğ vom DITIB-Bundesverband am Sonntag in der ARD-Tagesschau: „Bisher ja, mittlerweile leider nicht mehr“, sagte Altuğ wörtlich: „Das ist natürlich… „Riesiger Vertrauensverlust“: Ditib grenzt sich von türkischstämmigen Abgeordneten ab weiterlesen

Thomas Müller verteidigt Özil und Boateng

Foto: Marius Becker/dpa

Zum Auftakt der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich haben deutsche Fußballstars und Politiker die multikulturelle Vielfalt der DFB-Auswahl und die Integrationskraft des Fußballs gelobt. „Ich habe früh gemerkt, wie wichtig es ist, dass Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammenkommen und an einem Strang ziehen“, sagte Nationalspieler Thomas Müller der „Welt am Sonntag“. Nur so funktioniere es. Auch die… Thomas Müller verteidigt Özil und Boateng weiterlesen

Erdoğan-Drohungen: DİTİB sitzt zwischen den Stühlen

Im Zuge der Drohungen gegen türkischstämmige Bundestagsabgeordnete, die der Völkermord-Resolution des Bundestages zugestimmt haben, und der Absage eines geplanten Iftar-Empfangs in der Berliner Şehitlik-Moschee wird auch die Kritik am türkischen Moscheeverband DİTİB immer lauter. Mehrere Politiker fordern mittlerweile, dass sich DİTİB explizit von der türkischen Staatsführung distanzieren soll. DİTİB hatte einen für Donnerstagabend geplanten Empfang zum Fastenbrechen… Erdoğan-Drohungen: DİTİB sitzt zwischen den Stühlen weiterlesen

Hagia Sophia wird im Ramadan zum Teil wieder Moschee – auch darüber hinaus?

Die fast 1500 Jahre alte Hagia Sophia war fast ein Jahrtausend lang das größte Gotteshaus der Christenheit, dann wurde sie zur Moschee.

Die Hagia Sophia (türkisch Ayasofya) in Istanbul wird für die Dauer des islamischen Fastenmonats Ramadan zu einem Teil wieder zur Moschee. Der Gebetsruf zum Frühmahl vor dem Abstinenzbeginn mit Sonnenaufgang erfolgt seit Montag und wird bis 5. Juli im staatlichen Sender TRT-Diyanet landesweit ausgestrahlt. Dazu wird jeden Morgen ein Programm ausgestrahlt. Über Jahrhunderte die größte Kirche… Hagia Sophia wird im Ramadan zum Teil wieder Moschee – auch darüber hinaus? weiterlesen

Kritik an der Hizmet-Bewegung: „Islamisch-türkischer Nationalismus“ in edlem Gewand?

Die Hizmet-Bewegung des in den USA lebenden türkischen Predigers Fethullah Gülen steht vor allem in Deutschland oft im Kreuzfeuer der Kritik: Sie schmücke sich mit edlen Zielen wie Bildungsarbeit und interreligiösem Dialog, verfolge aber in Wirklichkeit eine „islamisch-nationalistische“ Agenda. Was spricht dafür, was dagegen?