Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verdrängt traditionellen Rechtsextremismus

Rechtsextreme Meinungen finden sich in Deutschland mittlerweile deutlich seltener als noch vor zwölf Jahren. Der Anteil der Menschen mit einer fest gefügten rechtsextremen Weltanschauung hat sich seit 2002 von knapp 10 Prozent auf 5,6 Prozent nahezu halbiert, wie aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Studie von Wissenschaftlern der Universität Leipzig hervorgeht. Allerdings lehnen der… Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verdrängt traditionellen Rechtsextremismus weiterlesen

Der fünf Monate alte Muhammed wurde vor zwei Wochen wegen gesundheitlicher Probleme von den Eltern ins Krankenhaus Velbert gebracht. Die Ärzte im Krankenhaus attestierten häusliche Gewalt und benachrichtigten das Jugendamt. Daraufhin wurde Muhammed vom Jugendamt einer Pflegefamilie übergeben. Die Eltern wiesen jedweden Vorwurf einer Gewaltanwendung von sich, zumal sie selbst es waren, die den Jungen ins Krankenhaus aus Sorge um dessen Gesundheitszustand ins Krankenhaus gebracht hatten.

Angesichts dieses Vorfalls protestierten vor dem Rathaus in Velbert einige hundert Menschen. Die Kundgebung wurde organisiert durch den Verein Hoffnungsstern e.V. für schutzbedürftige Weltkinder. Die Demonstranten forderten die Rückgabe des fünf Monate alten Muhammeds und ließen symbolisch Friedenstauben frei.

„Ich wünsche diesen Schmerz nicht einmal meinen Feinden. Seit zwei Wochen schlafen wir und wachen mit der Sehnsucht nach unserem Sohn auf“, so der Vater Ismail Oral. „Sie haben unser Kind von uns gerissen. Wo er im Moment ist, wissen wir nicht. Am 5. Juni ist der Verhandlungstermin. Hoffentlich erkennt der Richter unsere Unschuld.“

Die Mutter Müberra Oral: „Ich glaube zu hundert Prozent, dass wir unseren Sohn nach der Gerichtsverhandlung wiederbekommen. Hoffentlich ist das das letzte Kind, welches das Jugendamt den Eltern wegnimmt. Wir werden von dem Recht, welches uns das Gesetz gibt, Gebrauch machen und um unseren Sohn kämpfen.“

In den letzten Jahren klagten zahlreiche Elternverbände über eine Zunahme willkürlicher und auf zweifelhaften Anschuldigungen gegründeter Kindeswegnahmen durch deutsche Jugendämter.

Jugendkriminalität: Langzeitstudie widerlegt gängige Vorurteile

Die erste Langzeitstudie zu Jugendkriminalität widerlegt gleich mehrere Klischees: Migrantenkinder sind nicht krimineller als Kinder ohne Migrationshintergrund und „Kids die Klauen“ schlagen keineswegs automatisch die Kriminelle-Laufbahn ein. (Foto: dpa)

Rückerstattung zu viel bezahlter Gebühren an Fristen gebunden

Das Bundesinnenministerium veranlasste vor zwei Wochen in Entsprechung eines Auftrags durch das Bundesverwaltungsgericht, dass auch türkische Bürger für den Aufenthaltstitel künftig nur noch € 28,80 bezahlen werden. Nach dem 15. Mai 2013 geleistete Bezahlungen höherer Beiträge werden zurückerstattet. Franziska Döbrich von der Ausländerbehörde in München deutete daraufhin an, dass diese Rückerstattung nur für Zahlungen geleistet… Rückerstattung zu viel bezahlter Gebühren an Fristen gebunden weiterlesen