Telefonmitschnitt zwischen Erdogan und Demirören

Die bevorstehende Übernahme der beiden Dogan-Medien Hürriyet und CNN Türk durch die regierungsnahe Demirören-Holding hat eine mittlerweile in Vergessenheit geratene Diskussion aus 2013 wieder in den Vordergrund gerückt. Der Chef der Demirören-Holding, Erdogan Demirören brach offenbar in Tränen aus, als er von seinem Namensvetter Recep Tayyip Erdogan am Telefon zurechtgewiesen wurde. 

Kurdischer Bürgermeister: Türkei errichtet Militärposten im Nordirak

Archiv: Türkische und irakische Soldaten sitzen am 26.09.2017 in Silopi an der Grenze zum Irak (Türkei) auf türkischen Panzern. Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak haben die türkische und die irakische Armee an der Grenze ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. (zu dpa «Türkei und Irak beginnen nach Kurden-Referendum gemeinsames Manöver» vom 26.09.2017) Foto: Uncredited/DHA-Depo Photos/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die türkische Armee hat in Nordiraks Kurdengebieten nach örtlichen Angaben einen neuen Militärposten errichtet.

Springer bekräftigt Rückzug von Dogan TV

Das Axel-Springer Medienhaus zieht sich offenbar zurück aus der Partnerschaft mit der Dogan-Mediengruppe. Die Dogan-Medien Hurriyet und Cnn Turk stehen vor dem Übertritt in den regierungsnahen Medien-Pool in der Türkei

Springer will sich aus dem türkischen Medienunternehmen Dogan TV komplett zurückziehen. Das teilte der Konzern am Donnerstag auf Anfrage in Berlin mit. Zuvor war bekannt geworden, dass Dogan, die größte Mediengruppe der Türkei, für rund 1,1 Milliarden Dollar (890 Mio Euro) an ein regierungsnahes Familienunternehmen verkauft werden soll.

Dogan Mediengruppe steigt in den Pool – Demirören und Erdogan im Fokus

Aydin Dogan, einstiger Gegner der AKP wird heute zum Vebründeten. Der Vekrauf seiner Medien scheint in trockenen Tüchern. Käufer sind Erdogans Vertraute von der Demiroren-Holding

In der Türkei steht ein umstrittener Deal bevor: Medien der Dogan-Gruppe, zu der unter anderem der Sender CNN Türk gehört, sollen an einen Erdogan-nahen Konzern übergehen. Kritische Stimmen hätten damit kaum noch Platz.

Vor UN-Gebäude: Naki im Hungerstreik wegen Afrin

21.03.2018, Schweiz, Genf: Deniz Naki, Profi-Fußballer, steht vor dem UN-Gebäude. Naki ist mit etwa einem Dutzend Abgeordneten und Bürgermeistern aus der Türkei vor dem UN-Gebäude in Genf in einen Hungerstreik getreten. Foto: Christiane Oelrich/dpa

Der deutsche Fußballer Deniz Naki ist vor dem UN-Gebäude in Genf mit anderen Kurden im Hungerstreik. Sie protestieren gegen die türkische Militärintervention in Syrien. Die UN müssten mehr tun, fordern sie.

Merkel will bundesweite Strukturen für Imamausbildung entwickeln

21.03.2018, Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt im Bundestag ihre erste Regierungserklärung nach ihrer Wiederwahl zur Regierungschefin ab. Thema sind die Grundzüge des Regierungsprogramms für die kommenden vier Jahre. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt in der Islam-Debatte auf eigene Strukturen auch mit Blick auf die theologische Ausbildung. „Dass wir uns Jahrzehnte auf türkische Imame für Gastarbeiter verlassen haben, reicht für das 21. Jahrhundert nicht aus“, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin in ihrer ersten Regierungserklärung der vierten Amtsperiode. Hier müssten Bund und Länder –… Merkel will bundesweite Strukturen für Imamausbildung entwickeln weiterlesen

CSU-Politiker verurteilt Angriffe auf türkische Einrichtungen

12.03.2018, Berlin: «Wir verurteilen den Brandanschlag auf ein Gotteshaus» steht auf dem Plakat vor einer Moschee an der Kühleweinstraße in Reinickendorf. Bislang unbekannte Täter hatten in der Nacht zum Sonntag mindestens einen Raum der Moschee in Brand gesetzt. Foto: Paul Zinken/dpa

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, hat die Angriffe auf türkische Einrichtungen in Deutschland scharf kritisiert.

Nevruz: Zehntausende feiern in Diyarbakır

21.03.2018, Türkei, Diyarbakir: Kurdische Teilnehmer des zentralen Neujahrsfests "Newroz" in der südosttürkischen Metropole Diyarbakir. Foto: Can Merey/dpa

Vor dem Hintergrund der türkischen Offensive im nordwestsyrischen Afrin haben sich in der türkischen Metropole Diyarbakir Zehntausende zur Feier des kurdischen Neujahrsfests Newroz versammelt.