VW-Skandal, Made in Germany und der abnehmende Glanz

In der Straße, in der ich in den 1950er Jahren groß wurde, herrschte lange Zeit Stille, vorbeifahrende Autos hörte man schon von weitem. Dann gab es eines Tages einen Auflauf der Kinder, die einen stahlblauen VW-Käfer mit kleinem Rückfenster und Blinkleuchten, die aus dem Chassis herausklappten, umringten. Der Nachbar hatte das Fahrzeug erstanden, er war… VW-Skandal, Made in Germany und der abnehmende Glanz weiterlesen

Syrien: von der Leyen und Özdemir wollen Türkei, Russland und Saudi Arabien an einen Tisch bringen – aber ohne Assad

Die Verteidigungsministerin und der Grünen-Chef sprechen sich für eine diplomatische Lösung im Syrischen Bürgerkriegs aus. Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz bringt eine militärische Beteiligung Deutschlands ins Spiel.

Wo beteten Muslime, als es in Deutschland noch keine Moscheen gab?

Jahr 1965, Ort Köln. Türkische Gastarbeiter, die seit Anfang der 60er Jahre nach Deutschland kommen, passieren das Eingangstor des Doms mit Gebetsteppichen unter dem Arm. Sie wollen das Festgebet am Tag des Ramadanfestes begehen. Und da es in Köln keine Moschee gibt, beten sie im Dom. 50 Jahre später klingt diese Geschichte suspekt, doch sie… Wo beteten Muslime, als es in Deutschland noch keine Moscheen gab? weiterlesen

Asylbewerber sollen die Führerscheinprüfung in der Bundesrepublik auch auf Arabisch ablegen können. Dafür hat sich der Bundesverband deutscher Fahrschulunternehmen (BDFU) am Dienstag in Stuttgart ausgesprochen. Gegenwärtig kann die theoretische Prüfung in Deutsch und elf weiteren Sprachen absolviert werden, darunter Englisch, Französisch, Polnisch und Türkisch. Arabisch ist nicht dabei.

Flüchtlinge, die nach Deutschland kämen, müssten möglichst schnell integriert werden, so der BDFU. Dies gelinge am besten, wenn sie einen Arbeitsplatz fänden. Voraussetzung dafür sei aber oft der Führerschein. Unter den Asylsuchenden gebe es viele junge Menschen, „die darauf brennen, hier endlich das zu tun, was ihnen zu Hause verwehrt blieb: ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten“, sagte BDFU-Vorsitzender Rainer Zeltwanger. Ohne Führerschein blieben in Deutschland aber viele Türen verschlossen. (kna/dtj)

Syrisches Exil-Orchester feiert Premiere in Bremen: „Die Heimkehr aus der Fremde“

Syrische Flüchtlinge aus aller Welt kommen in Bremen zusammen, um gemeinsam für ihre Heimat zu spielen.

In Bremen hat sich ein Orchester von syrischen Exil-Musikern gegründet. Unter ihnen sind Flüchtlinge, die erst vor kurzem in Europa angekommen sind. Gefunden haben sie sich über Facebook. Ihre Stücke handeln von Heimat und Liebe.

„Deutschland ist auf die Flüchtlinge heute besser vorbereitet als damals auf uns Gastarbeiter“

In Berlin traten am Mittwoch zum mittlerweile fünften Mal die „Daughters and Sons of Gastarbeiters“ auf. Die Lesereihe schafft es auf wunderbare Weise, ein für die deutsche Gesellschaft schwieriges Thema unterhaltsam aufzubereiten.