Die Türkei will im Kampf gegen IS nur gemeinsam mit Alliierten vorgehen. Sie fordert erneut eine Schutzzone in Syrien – die in der Nato aber nicht diskutiert wird. Derweil hat sich Ministerspräsident Davutoğlu hinter den Friedensprozess gestellt.
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Wir alle sind Kobani – und morgen?
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die IS-Milizen Kobani vollständig eingenommen haben. Die Welt schaut dabei tatenlos zu. (Foto: dha)
Fethullah Gülen warnt vor einem neuen Weltkrieg
Der türkische Islamgelehrte Fethullah Gülen hat angesichts der heranrückenden IS-Gefahr und der parlamentarischen Entscheidung der Türkei, in der Region bei Bedarf militärisch aktiv zu werden, vor einem „neuen Weltkrieg“ gewarnt. Der IS müsse zweifelsohne gestoppt und zur Rechenschaft gezogen werden. Aber das Ziel, Assad zu stürzen, könne „unvorhersehbare Konsequenzen“ wie einen flächendeckenden Krieg nach sich… Fethullah Gülen warnt vor einem neuen Weltkrieg weiterlesen
Erdoğan: Es dauert nicht mehr lange, bis Kobani fällt
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan geht davon aus, dass die Grenzstadt Kobani in Kürze von der Terrormiliz IS eingenommen wird. „Ich richte mein Wort an den Westen, mit Luftangriffen lösen sich diese Probleme nicht in Luft auf. Der IS wird in Syrien immer stärker. Es dauert nicht mehr lange, bis Kobani fällt“, sagte Erdoğan… Erdoğan: Es dauert nicht mehr lange, bis Kobani fällt weiterlesen
Erdoğan-Besuch in Österreich hat Konsequenzen für Diyanet-Moscheegemeinden
Nach 102 Jahren will Österreich sein Islamgesetz ändern. Dann dürfen die Imame in den Moscheen nicht mehr aus dem Ausland bezahlt werden. (Foto: cihan)
Biden entschuldigt sich bei Erdoğan: „Niemand hat absichtlich IS geholfen“
US-Vizepräsident Joe Biden hat sich bei Präsident Erdoğan für die Darstellung entschuldigt, dieser habe Mitschuld am Aufstieg des IS eingeräumt. Biden betonte auch, eine Unterstützung der syrischen Opposition sei keine Option gewesen. (Foto: reuters)
Repressionspolitik der AKP erreicht Hilfsorganisation, Leidtragende sind Bedürftige weltweit
Spätestens seit den Gezi-Protesten arbeitet die AKP an einem eigenen Gesellschaftsmodell. Leidtragende dieser Politik sind Medienhäuser, Unternehmen und gesellschaftliche Gruppen, die sich der AKP nicht unterwerfen wollen. (Foto: cihan)
Erdoğans Sicherheitsstab in den USA, die Pressefreiheit und ein Glas Limonade
Ali Aslan ist Korrespondent der türkischen Tageszeitung Zaman in Washington. Er berichtet von seinen Erlebnissen rund um den Besuch des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan im Rahmen der UN-Generalversammlung.