Erdogan reist in Begleitung von Ministern nach Teheran

ARCHIV - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist am Mittwoch in Teheran eingetroffen. Mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani wird er unter anderem das umstrittenen Kurdenreferendum in Nordirak sowie die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Konflikt besprechen. Laut iranischen Medien sollen auch neue Wirtschaftsprojekte vereinbart werden. Das iranische Außenministerium nannte den Besuch den Beginn einer neuen Ära der bilateralen Beziehungen. Erdogan wird auch Irans obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, treffen.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist zu einem Besuch in die iranische Hauptstadt Teheran aufgebrochen.

Kurdenreferendum wird nicht anerkannt

ARCHIV - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist am Mittwoch in Teheran eingetroffen. Mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani wird er unter anderem das umstrittenen Kurdenreferendum in Nordirak sowie die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Konflikt besprechen. Laut iranischen Medien sollen auch neue Wirtschaftsprojekte vereinbart werden. Das iranische Außenministerium nannte den Besuch den Beginn einer neuen Ära der bilateralen Beziehungen. Erdogan wird auch Irans obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, treffen.

Es soll noch beraten werden, aber die Entscheidung steht wohl schon fest: Der Iran wird das Ergebnis des kurdischen Unabhängigkeitsreferendums nicht anerkennen. Auch die Sicherheitsvorkehrungen werden weiter verschärft. Nach Angaben des iranischen Parlamentspräsidenten wird der Iran das Ergebnis des kurdischen Unabhängigkeitsreferendums nicht anerkennen. «Alles, was zu einer Desintegration der Region führen könnte, werden wir (im… Kurdenreferendum wird nicht anerkannt weiterlesen

Türkei und Iran drohen mit «Gegenmaßnahmen»

ARCHIV: Türkische Streitkräfte fahren während eines Militärmanövers am 18.09.2017 in Silopi (Türkei) nahe der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak mit ihren Panzern über ein Feld. Das Manöver findet eine Woche vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak statt. Foto: Mehmet Selim Yalcin/AP/dpa

Die Türkei, der Iran und der Irak haben die Führung der kurdischen Autonomieregion im Nordirak eindringlich dazu aufgefordert, das geplante Unabhängigkeitsreferendum abzusagen.

Ministerpräsident Yıldırım: Kurdisches Unabhängigkeitsreferendum eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit

Türkische Streitkräfte gehen während eines Militärmanövers am 18.09.2017 in Silopi (Türkei) nahe der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak über ein Feld. Das Manöver findet eine Woche vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak statt. Foto: Mehmet Selim Yalcin/AP/dpa

Am nächsten Montag sollen die Kurden im Nordirak über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Doch die Warnungen werden lauter. Die Türkei beginnt an der Grenze ein Militärmanöver.

Merkel dringt auf Verhandlungen über Ende der Katar-Blockade

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, äußern sich am 15.09.2017 bei einer Pressekonferenz nach ihrem Gespräch im Bundeskanzleramt in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt auf Verhandlungen über ein Ende der seit mehr als drei Monaten laufenden Blockade des reichen Golfemirats Katar.

Korruption in der AKP – jetzt spricht auch Erdoğan Klartext

Einige der Hauptverdächtigen in den Korruptionsermittlungen Ende 2013

Ein Ex-AKP-Minister könnte in den USA bald wegen Korruption auf der Anklagebank sitzen. Jetzt kommentiert der türkische Staatspräsident erstmals mögliche Korruptionsvorwürfe in den eigenen Reihen und wird deutlich.