Eskalation − oder Entspannung? Iran beschießt US-Armee im Irak

Iran, Teheran: Eine Frau kehrt von der Trauerfeier für den iranischen General Soleimani zurück, der bei einem Drohnenangriff am 03.01.2020 nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet wurde. Im Hintergrund ist ein anti-amerikanisches Wandbild zu sehen, welches sich an der Wand der ehemaligen Botschaft der USA im Iran befindet. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Der Iran antwortet auf den Tod seines Top-Generals mit einem Militärschlag. US-Präsident Trump steht unter Druck. Die Lage könnte außer Kontrolle geraten. Doch beide Seiten lassen Hintertüren offen.

Hoher General getötet: Spannungen zwischen Iran und USA erreichen neuen Höhepunkt

ARCHIV - 11.02.2016, Iran, Teheran: Ghassem Soleimani, der Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden, nimmt an der jährlichen Kundgebung zum Jahrestag der islamischen Revolution von 1979 teil. Soleimani, einer der höchsten iranischen Generäle, ist nach Angaben der Medienstelle der vom Iran unterstützten irakischen Volksmobilisierungskräfte bei einem Raketenangriff nahe des Flughafens von Bagdad getötet worden. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ghassem Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Auslands. Er tauchte immer wieder im Irak und in Syrien an der Seite Iran-treuer Milizen auf. Jetzt sollen die USA ihn getötet haben.

Irakische Kurden übergeben Kontrolle eines Grenzübergangs an Bagdad

Archiv: Das vom DHA-Depo zur Verfügung gestelltes Foto vom 31.10.2017 zeigt türkische und irakische Soldaten, von denen einige die Fahnen ihres Landes tragen, am Grenzübergang Harbur (Türkei) an der Grenze zum Irak. Laut dem türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim stehe der Grenzübergang, der seit den 1990er Jahren unter kurdischer Kontrolle stand, von nun an unter der Kontrolle von Beamten der irakischen Zentralregierung. Foto: Str/AP/dpa

Die kurdische Regionalregierung im Nordirak hat nach Angaben des türkischen Ministerpräsidenten die Kontrolle eines Grenzübergangs mit der Türkei an die Behörden in Bagdad übergeben.

Kurdisch Roulette

Nach dem Referendum im irakischen Kurdengebiet marschiert das irakische Militär gen Kirkuk. Die ölreiche, kurdische Stadt bereitet sich auf einen Bürgerkrieg vor. Bagdad spielt mit den Kurden Russisch Roulette um den Irak. Von STEFAN KREITEWOLF Im Norden des Iraks herrscht seit zwei Wochen der Ausnahmezustand – genauer genommen herrscht dort der Ausnahmezustand seit dem Referendum.… Kurdisch Roulette weiterlesen

Irak rückt auf kurdisch kontrolliertes Gebiet vor – Gefechte

ARCHIV: Türkische Streitkräfte fahren während eines Militärmanövers am 18.09.2017 in Silopi (Türkei) nahe der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak mit ihren Panzern über ein Feld. Das Manöver findet eine Woche vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak statt. Foto: Mehmet Selim Yalcin/AP/dpa

Ministerpräsident al-Abadi hatte über Twitter bekräftigt, die Regierungskräfte könnten und würden keine irakischen Bürger angreifen, seien es Araber oder Kurden.

Türkei: Ölexport aus Irak nur noch über Zentralregierung

FOTO: ARCHIV Der türkische Premierminister Binali Yildirim bei einem Staatsbesuch im Irak

Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak will die Türkei den Ölexport aus dem Nachbarland nur noch über die Behörden der Zentralregierung abwickeln.

Ministerpräsident Yıldırım: Kurdisches Unabhängigkeitsreferendum eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit

Türkische Streitkräfte gehen während eines Militärmanövers am 18.09.2017 in Silopi (Türkei) nahe der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak über ein Feld. Das Manöver findet eine Woche vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak statt. Foto: Mehmet Selim Yalcin/AP/dpa

Am nächsten Montag sollen die Kurden im Nordirak über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Doch die Warnungen werden lauter. Die Türkei beginnt an der Grenze ein Militärmanöver.