5 Jahre NSU-Enttarnung: „Nichts anderes als ein großes Staatsversagen“

Fünf Jahre nach dem Auffliegen der rechten Terrorzelle NSU hat sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) bei den Angehörigen der Opfer entschuldigt. „Es sind sehr viele Fehler gemacht worden, und die können auch nicht revidiert werden», sagte Maas den „Ruhr Nachrichten“. „Dass Rechtsextreme der NSU über ein Jahrzehnt lang mordend durch die Lande gezogen sind und… 5 Jahre NSU-Enttarnung: „Nichts anderes als ein großes Staatsversagen“ weiterlesen

Musste Peggy sterben, weil ihre Mutter Kopftuch trug und einen türkischen Freund hatte?

Abfall liegt am 14.10.2016 in einem Waldstück nahe Rodacherbrunn (Thüringen)amm Boden. In dem Waldareal waren im Juli diesen Jahres Skelettteile der vermissten Peggy gefunden worden. In der Nähe des Skeletts der getöteten Peggy wurde auch eine DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt sichergestellt. Foto: Nicolas Armer/dpa (zu dpa "Ermittler im Fall Peggy/NSU sortieren neue Aufgaben" vom 14.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Eine neue DNA-Spur im Fall Peggy hat die Thüringer Ermittler aufhorchen lassen. Sie nehmen sich drei bisher ungeklärte Todesfälle von Kindern aus dem Raum Jena noch einmal vor. Gibt es Parallelen zum Tod der neunjährigen Schülerin aus Oberfranken?

Fall Peggy: Nahm der NSU auch gezielt türkische Kinder ins Visier?

Eine alte Schaukel eines Spielplatzes ist am 14.10.2016 auf einem Campingplatz in Lichtenberg (Bayern) zu sehen. In Lichtenberg hatte die vor 15 Jahren verschwundene Peggy gelebt. Nachdem am Fundort des Skeletts von Peggy eine DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Böhnhardt sichergestellt wurde, prüft die Polizei nun eine mögliche Verbindung. Foto: Nicolas Armer/dpa (zu dpa «NSU-Spur nährt Hoffnung auf Klarheit im Fall Peggy» vom 14.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

DNA des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Fundort der getöteten Peggy in Thüringen – das wirkt sich auf andere Kriminalfälle aus. Die Thüringer Justiz prüft einen weiteren ungeklärten Mord an einem Kind.

Bericht: Al-Bakr hielt sich dieses Jahr hauptsächlich in der Türkei auf

Das Wohnhaus im Leipziger Stadtteil Paunsdorf (Sachsen), in welchem der flüchtige Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr am 10.10. festgenommen wurde, ist am 11.10.2016 hinter dem Straßenschild zu sehen. Der 22-jährige al-Bakr war in der Nacht zum Montag von syrischen Flüchtlingen überwältigt und der Polizei übergeben worden. Foto: Jan Woitas/dpa (zu dpa "Schutz für syrische Helfer nach Festnahme von Al-Bakr angemahnt" am 11.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wo sich der Terrorverdächtige Syrer in den Monaten aufhielt, bevor er ins Visier des Verfassungsschutzes geriet, ist bis dato nicht gesichert. Einem Zeitungsbericht zufolge führt die Spur in die Türkei – und vielleicht sogar nach Syrien.

Mittendrin und doch nicht dabei

Beate Zschäpe hat das Theater um ihre Aussage hinter sich gebracht und keine neuen Antworten geliefert. Stattdessen streitet sie ab und versucht sich mit einer larmoyanten Geschichte reinzuwaschen. Das hätte sie sich sparen können.