Seehofer greift durch: Zwei PKK-Verlage in Deutschland verboten!

Foto: Archiv Polizisten führen am 04.11.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) einen randalierenden Demonstranten ab. Bei der Kurden-Demonstration in Düsseldorf ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, nachdem zahlreiche Teilnehmer verbotene Fahnen mit dem Abbild des PKK-Anführers Abdullah Öcalan gezeigt hatten. Beamte seien mit Fahnenstöcken attackiert worden und hätten daraufhin Pfefferspray eingesetzt, sagte eine Polizeisprecherin. Die beiden Demonstrationszüge seien von der Polizei wegen der verbotenen Fahnen gestoppt worden. Foto: Marcel Kusch/dpa

Innenminister Horst Seehofer (CSU) zieht Konsequenzen aus den Durchsuchungen von Geschäftsräumen zweier Verlage. Das teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit. Seit Dienstagmorgen laufen Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Bundesinnenministerium prüft Konkretisierung des PKK-Verbots

Beim internationalen Kurdischen Kulturfestival in der Deutzer Werft in Köln (Nordrhein-Westfalen) stehen Teilnehmer am 16.09.2017 mit Fahnen vor der Bühne, an der ein riesiges Bild mit dem Porträt des PKK-Führers Öcalan hängt. Aus Protest gegen das Kurdenfestival in Köln hat die Türkei den deutschen Botschafter in Ankara ins Außenministerium zitiert. (Zu dpa "Türkei protestiert gegen Kurden-Fest in Köln: Botschafter einbestellt" vom 17.09.2017) Foto: Christoph Hardt/Geisler-Fotopres/Geisler-Fotopress/dpa/dpa

Das Bundesinnenministerium prüft eine weitere Konkretisierung des Verbots der Terrororganisation PKK.

PKK-Symbole auf deutschen Straßen: PKK-Anhänger umgehen Verbot

Oecalan-Porträt auf dem Stuttgarter Pragersattel

Immer wieder tauchen auf deutschen Straßen Fahnen und Symbole der Terrororganisation PKK auf. Zuletzt sorgte ein Konterfei des Terroristenführers Abdullah Öcalan auf einer bekannten Stuttgarter Leinwand für Aufregung. Jetzt zieht ein Marsch am hellichten Tag mit Öcalan-Bildern durch die Dortmunder Straßen. Wie kann die PKK das Verbot umgehen?