„Wesentlich weniger Aufwand“: Experten rechnen mit weiteren dramatischen Anschlägen

epa05672338 Colleagues of police officer Hasim Usta who was killed in bomb attacks outside the Vodafone Stadium in Besiktas on 10 December mourn over his coffin during the funeral in Istanbul, Turkey, 12 December 2016. At least 44 people were killed and 160 other wounded in two explosions outside Besiktas Stadium and in nearby Macka Park a few hours after the night's soccer match on 10 December. The bombs apparently targeted police officers who were securing the match. EPA/TOLGA BOZOGLU +++(c) dpa - Bildfunk+++

Zwei terroristische Anschläge in Istanbul haben Dutzende Menschen das Leben gekostet. Die Reaktion der türkischen Regierung polarisiert das ohnehin gespaltene Land – zahlreiche kurdische Oppositionelle wurden verhaftet. Experten schätzen die Zukunft des Landes pessimistisch ein. Sie rechnen mit weiteren Anschlägen.

Türkei: Razzien gegen die HDP – 118 Festnahmen

Die türkische Polizei hat in mehreren Städten Razzien gegen die pro-kurdische Oppositionspartei HDP durchgeführt und 118 Menschen festgenommen. Darunter seien Bezirksvorsitzende der Partei, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı (AA) am Montag. Ihnen werde Propaganda für oder Mitgliedschaft in der Terrororganisation PKK vorgeworfen. In der Hauptstadt Ankara wurden laut Anadolu 17, in Istanbul 20 Menschen festgenommen. Weitere… Türkei: Razzien gegen die HDP – 118 Festnahmen weiterlesen

Doppelanschlag in Istanbul – mindestens 29 Tote und viele Verletzte

Bei zwei Anschlägen in der türkischen Metropole Istanbul sind mindestens 29 Menschen getötet und weitere 166 verletzt worden. Unter den Toten seien 27 Polizisten und zwei Zivilisten, sagte Innenminister Süleyman Soylu am Sonntag. Mehrere Menschen seien festgenommen worden. Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmuş sagte jedoch, der Ablauf deute auf eine… Doppelanschlag in Istanbul – mindestens 29 Tote und viele Verletzte weiterlesen

WDR-Reporterin Hatice Kamer droht Prozess wegen „Terror-Unterstützung“

HANDOUT - Das undatierte Handout zeigt die Reporterin Hatice Kamer. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat die Festnahme der WDR-Reporterin Hatice Kamer in der Türkei verurteilt. Kamer habe bis zu ihrer Festnahme zu den ganz wenigen Kollegen gezählt, «von denen wir noch unabhängige Nachrichten aus dem Land bekommen haben», erklärte der DJV-Vorsitzende Überall am Sonntag (27.11.2016). Die Journalistin Hatice Kamer wurde nach BBC-Angaben am Sonntag dann wieder freigelassen. ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Festnahme von Hatice Kamer und nur bei Nennung der Quelle: "WDR/Hatice Kamer/dpa" (Zu dpa "Journalistenverband verurteilt Festnahme türkischer Journalistin" vom 27.11.2016) Foto: WDR/Hatice Kamer/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Journalistin Hatice Kamer wollte in der Südosttürkei über ein Grubenunglück berichten. Die Polizei hat sie bei den Recherchen festgenommen. Nun ist sie wieder frei – zumindest vorerst.

Deutschland und die PKK: Yeneroğlu widerspricht de Maizière

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat den Vorwurf der Türkei zurückgewiesen, dass Deutschland Terroristen der PKK unterstütze. „Für uns ist jeder Terrorismus – ganz gleich mit welchem Motiv – etwas, das wir in Deutschland bekämpfen“, sagte de Maizière am Mittwoch am Rande der Jahrestagung des Bundeskriminalamts in Mainz. „Die PKK ist eine terroristische Vereinigung auch… Deutschland und die PKK: Yeneroğlu widerspricht de Maizière weiterlesen