Israel zerstört Häuser von palästinensischen Attentätern

ARCHIV - Kinder gehen am 10.08.2017 in Ramallah (Palästinensische Autonomiegebiete) auf den Trümern eines Hauses. Israelische Soldaten hatten die Häuser von vier palästinensischen Attentäter zerstört. Foto: Nasser Shiyoukhi/AP/dpa

Die Zerstörung der Häuser mutmaßlicher, verurteilter oder auch getöteter Terroristen ist völkerrechtlich umstritten. Menschenrechtsorganisationen lehnen die Strafmaßnahme als Kriegsverbrechen ab. Israel rechtfertigt sie hingegen als wichtige Abschreckung. In den Häusern leben in der Regel die Familien der Attentäter, die durch die Zerstörung häufig obdachlos werden.

Israel fürchtet den Ausbruch einer dritten Intifada

Tausende tragen einen in israelischer Haft gestorbenen Palästinenser zu Grabe. Palästinensische Behörden erheben Foltervorwürfe, die Israel bestreitet. Im Westjordanland kocht die Stimmung und Israel fürchtet nun eine neue Intifada. (foto: ap)