Medienmogul Dogan will seine Sender und Zeitungen verkaufen, darunter CNN Türk und «Hürriyet». Der Käufer: ein Erdogan-naher Rivale. Die Aussichten für die Medienvielfalt im Land: düster. Von Mirjam Schmitt, dpa
Schlagwort: Recep Tayyip Erdoğan
Telefonmitschnitt zwischen Erdogan und Demirören
Die bevorstehende Übernahme der beiden Dogan-Medien Hürriyet und CNN Türk durch die regierungsnahe Demirören-Holding hat eine mittlerweile in Vergessenheit geratene Diskussion aus 2013 wieder in den Vordergrund gerückt. Der Chef der Demirören-Holding, Erdogan Demirören brach offenbar in Tränen aus, als er von seinem Namensvetter Recep Tayyip Erdogan am Telefon zurechtgewiesen wurde.
Dogan Mediengruppe steigt in den Pool – Demirören und Erdogan im Fokus
In der Türkei steht ein umstrittener Deal bevor: Medien der Dogan-Gruppe, zu der unter anderem der Sender CNN Türk gehört, sollen an einen Erdogan-nahen Konzern übergehen. Kritische Stimmen hätten damit kaum noch Platz.
Nevruz: Zehntausende feiern in Diyarbakır
Vor dem Hintergrund der türkischen Offensive im nordwestsyrischen Afrin haben sich in der türkischen Metropole Diyarbakir Zehntausende zur Feier des kurdischen Neujahrsfests Newroz versammelt.
Türkischer Vize-Außenminister zu Besuch: Irak warnt Türkei vor Einmarsch
Der Irak hat die Türkei vor einem Einmarsch ihrer Truppen in sein Staatsgebiet gewarnt.
Urteil: Untersuchungshaft zweier türkischer Journalisten rechtswidrig
In der Türkei blieben prominente Regierungskritiker in Haft, obwohl das Oberste Gericht ihre Freilassung angeordnet hatte. Das war nicht rechtens, urteilte nun der Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – und erhebt weitere Vorwürfe gegen die Türkei.
Erdogan droht mit Ausweitung der Syrienoffensive bis in den Irak
Nach der Einnahme der nordwestsyrischen Stadt Afrin durch türkische Truppen hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit einer Ausweitung der Offensive nach Ostsyrien und mit einem Einmarsch in den Irak gedroht.
Türkei will in Syrien Flüchtlingslager errichten
Die Türkei hat die Errichtung von Flüchtlingscamps für 170 000 Vertriebene in Syrien angekündigt. Der türkische Rote Halbmond und die Katastrophenschutzbehörde Afad hätten mit den Vorbereitungen dazu begonnen, sagte der Sprecher des türkischen Außenministeriums