Erdogan spricht mit von Polizei «misshandeltem» Türken in Deutschland

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 22.01.2018 in Ankara (Türkei) zu Unternehmern. Die Türkei wird sich nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan nicht durch internationalen Druck von ihrer Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG im nordsyrischen Afrin abbringen lassen. Auf Initiative Frankreichs will sich der UN-Sicherheitsrat am 22.01. mit der türkischen Offensive befassen. Foto: Murat Cetinmuhurdar/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat mit einem Türken in Deutschland telefoniert, der dort laut staatlicher Nachrichtenagentur Anadolu von der Polizei «misshandelt» worden sein soll. Anadolu meldete am Montag, Erdogan habe den türkischen Staatsbürger am Vorabend angerufen, ihm gute Besserung gewünscht und sich bei ihm über den Vorfall informiert.

Ruhani fordert von Türkei Übergabe Afrins an syrische Regierung

04.04.2018, Türkei, Ankara: Hassan Ruhani (l-r), Präsident vom Iran, Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, und Wladimir Putin, Präsident von Russland, geben sich bei einem Dreiergipfel zur Lage in Syrien in der türkischen Hauptstadt die Hand. Bei dem Treffen soll es nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen um die sogenannten Deeskalationszonen, die humanitäre Lage und die Bemühungen um eine neue Verfassung für Syrien gehen. Foto: Tolga Bozoglu/Pool EPA/AP/dpa

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die Türkei erneut zur Übergabe der eroberten Region Afrin an die syrische Regierung aufgerufen.

Verkauf der Dogan-Gruppe: Medienlandschaft in der Türkei wird noch eintöniger

Die Dogan-Mediengruppe in der Türkei, zu der auch der Sender CNN-Türk  und die Zeitung Hürriyet gehören, sollen von einem Erdogan-nahen Konzern aufgekauft werden. Kritiker befürchten eine stärkere Lähmung der Pressefreiheit des Landes.

Halbmond über Afrin

24.03.2018, Syrien, Afrin: Türkische Soldaten sitzen auf einem Panzerfahrzeug während einer von der türkischen Regierung organisierten Pressetour. Türkische Truppen und verbündete syrische Milizen hatten am vergangenen Wochenende die vor allem von Kurden bewohnte Region Afrin vollständig unter Kontrolle gebracht. Durch die türkische Offensive im Nordwesten Syriens sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO fast 170 000 Menschen vertrieben worden. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Recep Tayyip Erdoğan feierte den Sieg über die Kurden in Afrin überschwänglich. Doch der Sieg ist vergiftet. Sein Handlungsspielraum limitiert, die Folgen nicht absehbar: Die Türkei muss nun für seine Kriegstreiberei harte Konsequenzen fürchten.

Angespannte Beziehungen: Erdogan telefoniert mit Trump

Ein altbekanntes Bild von Donald Trump (r.) und Recep Tayyip Erdoğan. Foto: Uncredited/Pool Presidency Press Service via AP/dpa

Vor dem Hintergrund der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan mit US-Präsident Donald Trump telefoniert.