Was tut die Türkei für die syrischen Flüchtlinge? Hier die nackten Zahlen

Die Türkei hat nach eigenen Angaben seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 rund 7,6 Milliarden US-Dollar (6,7 Mrd Euro) für die Versorgung von Flüchtlingen ausgegeben. Dies sagte der stellvertretende türkische Premier Numan Kurtulmuş am Freitag bei einem Regierungstreffen in Ankara, wie der Nachrichtensender NTV berichtete. Demnach rettete die türkische Küstenwache allein in diesem… Was tut die Türkei für die syrischen Flüchtlinge? Hier die nackten Zahlen weiterlesen

Krieg in Syrien: Unentschieden!

Der Nahost-Experte Stephan Rosiny hat für eine Lösung des Syrienkrieges ohne Sieger und Verlierer plädiert. Auch der syrische Präsident Baschar al-Assad müsse zumindest in eine Übergangslösung eingebunden werden, sagte der Experte des GIGA Instituts für Nahost-Studien am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur. Andernfalls drohe nach einem militärischen Kollaps des Assad-Regimes ein Blutbad. „Der libanesische Bürgerkrieg wurde… Krieg in Syrien: Unentschieden! weiterlesen

Die etwas andere Flucht: Über die Türkei und Dubai nach São Paulo

Die Syrerin Dana al-Balkhi steht am 15.09.2015 in einer Straße in Sao Paulo (Brasilien) - die heute 26-Jährige kam Ende 2013 als eine der ersten über das Visa-Sonderprogramm Brasiliens in das südamerikanische Land. Foto: Georg Ismar/dpa (zu dpa-Korr «Last Exit São Paulo: Syrische Flüchtlinge stranden in Brasilien» vom 16.09.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Brasilien ist für dem Bürgerkrieg entkommene Syrer gewöhnungsbedürftig. Aber das Land war lange das einzige, das Visa gab. Tausende sind auch hier gelandet. (Foto: dpa)

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die internationale Gemeinschaft zum gemeinsamen Kampf gegen die Terrormiliz IS in Syrien aufgefordert. „Wir unterstützen die Regierung in Syrien in ihrem Widerstand gegen die terroristische Aggression und leisten auch weiterhin die nötige militärtechnische Hilfe“, sagte Putin am Dienstag in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe. „Wir rufen andere Länder auf, sich uns anzuschließen“, sagte der Kremlchef der Agentur Interfax zufolge auf einem Gipfel der Organisation des Vertrags über Kollektive Sicherheit (OVKS).

Unterdessen hält der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger,  militärische Maßnahmen mit deutscher Beteiligung in Syrien für eine Möglichkeit. „Ich glaube, das entschiedene Nachdenken über militärische Handlungsoptionen darf nicht ohne Deutschland stattfinden“, sagte er am Dienstag im Deutschlandfunk. Er warf den europäischen Staaten „kollektives Wegschauen“ vor. Vor vier Jahren sei man froh gewesen, dass der Kelch einer militärischen Beteiligung an Deutschland vorbeigegangen ist. „Jetzt landet der Konflikt krachend vor unserer Haustür“, sagte er. Der frühere deutsche Botschafter in Washington forderte außerdem eine massive Aufstockung internationaler Hilfe vor Ort für die Flüchtlinge.

In den letzten Wochen kamen Gerüchte über ein verstärktes Engagement russischer Streitkräfte in Syrien auf. Russische Soldaten seien in Syrien gesichtet worden und ein russisches Kriegsschiff, das bei der Durchquerung des Bosporus beobachtet wurde, soll Militärgerät einer Einheit der russischen Armee an Bord gehabt haben. (dtj/dpa)