Türkische Streitkräfte: Soldatinnen dürfen ab sofort Kopftuch tragen

Das Kopftuchverbot für Soldatinnen in der Türkei ist aufgehoben worden. Verteidigungsminister Fikri Işık sagte am Mittwoch nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı (AA), sein Ministerium habe eine Regelung erlassen, die es den Frauen in der Armee erlaube, das Kopftuch in Farben der Uniform zu tragen. Gemusterte Stoffe seien nicht erlaubt. Die Regelung tritt nach… Türkische Streitkräfte: Soldatinnen dürfen ab sofort Kopftuch tragen weiterlesen

Türkei will sich um die Fußball-EM 2024 bewerben

Die Türkei will sich um die Ausrichtung der Fußball-EM 2024 bewerben. Die Türkische Fußball-Föderation TFF kündigte für Mittwoch eine Pressekonferenz unter Teilnahme von TFF-Präsident Yıldırım Demirören sowie Jugend- und Sportminister Akif Çağatay Kılıç in Istanbul an, bei der nach Angaben von Beobachtern die Kandidatur verkündet werden soll. Die Türkei wäre damit der Konkurrent des Deutschen Fußball-Bundes. Bis… Türkei will sich um die Fußball-EM 2024 bewerben weiterlesen

Berichterstattung vor dem Referendum: Der Wahlbehörde werden die Zähne gezogen

Bereits während der Parlamentswahlen vom Juni und November 2015 ging es in der Wahlberichterstattung alles andere als fair zu: Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass der AKP-Regierung und Staatspräsident Erdoğan während des Wahlkampfes unverhältnismäßig mehr Sendezeit zugestanden wurde, als es im Wahlkampf erlaubt ist. Auf Fernsehbildschirmen und im Radio waren fast nur Reden des… Berichterstattung vor dem Referendum: Der Wahlbehörde werden die Zähne gezogen weiterlesen

Ein halbes Jahr nach dem Putsch: „Säuberungen“ gehen unerbittlich weiter

Präsident Erdoğan hatte nach dem Putschversuch in der Türkei „Säuberungen“ im Staatsapparat angekündigt, über 100 000 Menschen verloren ihre Jobs, zehntausende wurden verhaftet. Ein halbes Jahr später ist immer noch kein Ende absehbar: Wieder verlieren Tausende ihre Jobs. Diesmal trifft es auch viele Akademiker, die einen Friedensaufruf gegen die Gewalt im Südosten der Türkei unterzeichneten.