Die neuen Gäste

ARCHIV - 15.03.2018, Bayern, Nürnberg: Außenansicht vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). (zu dpa "Für viele abgelehnte Asylbewerber lohnt sich die Klage" vom 23.03.2018) Foto: Daniel Karmann/dpa

Seit dem Putschversuch am 15. Juli 2016 gibt es immer mehr Flüchtlinge auch aus der Türkei. Unser Blogger hat einige von ihnen getroffen und erzählt seine Eindrücke. „Diese hochgebildeten Akademiker verdienen kein Asyl, sondern sollten die neuen willkommenen Gäste genannt werden“, so DTJ-Blogger Salih.

Ein halbes Jahr nach dem Putsch: „Säuberungen“ gehen unerbittlich weiter

Präsident Erdoğan hatte nach dem Putschversuch in der Türkei „Säuberungen“ im Staatsapparat angekündigt, über 100 000 Menschen verloren ihre Jobs, zehntausende wurden verhaftet. Ein halbes Jahr später ist immer noch kein Ende absehbar: Wieder verlieren Tausende ihre Jobs. Diesmal trifft es auch viele Akademiker, die einen Friedensaufruf gegen die Gewalt im Südosten der Türkei unterzeichneten.

Vom Gastarbeiterkind zum Akademiker: Mittendrin, aber immer noch unsichtbar

Die Kinder der Gastarbeiter haben heute oft mit einem schlechten Image zu kämpfen. Hauptschulabgänger, Problemgruppe, Integrationsverweigerer… Doch wer nur diese Seite der Medaille sieht, wird Deutschlands türkeistämmiger Bevölkerung nicht gerecht. In den 60er Jahren waren Türken in Deutschland willkommen: Es herrschte ein Arbeitskräftemangel, die Regierung warb um Gastarbeiter. Sie kamen mit „einem Koffer voller Hoffnungen“ nach… Vom Gastarbeiterkind zum Akademiker: Mittendrin, aber immer noch unsichtbar weiterlesen

Erdoğan rechnet mit Oppositionsführer ab: „Das Volk nimmt ihn nicht mehr ernst, ich auch nicht“

Recep Tayyip Erdogan

Die politische Sprache in der Türkei ist alles andere als freundlich und zuvorkommend. Das jüngste Beispiel dafür liefert Staatspräsident Erdoğan. Auf seiner Agenda standen diesmal Kemal Kılıçdaroğlu, die Akademiker, die PKK und die HDP.

„Wir werden in eurem Blut baden“: Die Türkei in den Tagen des Terrors

Sedat Peker im Januar 2016. Auf dem Bild ist zu sehen, wie er den "Wolfsgruß" der MHP mit dem "Rabia"-Zeichen der AKP vereint. Foto: Archiv

Die türkische Armee ist im Krieg gegen die Terrororganisation PKK. Sie setzt auf Gewalt und Härte, jedwede Kritik wird als Staatsverrat abgetan. Das bekamen nun auch 1128 Akademiker zu spüren, denen womöglich noch mehr droht.