Erdogan spricht mit von Polizei «misshandeltem» Türken in Deutschland

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht am 22.01.2018 in Ankara (Türkei) zu Unternehmern. Die Türkei wird sich nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan nicht durch internationalen Druck von ihrer Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG im nordsyrischen Afrin abbringen lassen. Auf Initiative Frankreichs will sich der UN-Sicherheitsrat am 22.01. mit der türkischen Offensive befassen. Foto: Murat Cetinmuhurdar/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat mit einem Türken in Deutschland telefoniert, der dort laut staatlicher Nachrichtenagentur Anadolu von der Polizei «misshandelt» worden sein soll. Anadolu meldete am Montag, Erdogan habe den türkischen Staatsbürger am Vorabend angerufen, ihm gute Besserung gewünscht und sich bei ihm über den Vorfall informiert.

WC in Deutschland fünf Lira

Die türkische Lira, eine der bedeutendsten Währungen außerhalb von Europa, leidet unter der Wirtschaftspolitik der aktuellen türkischen Regierung große Nöte. So erreichte die Türkische Lira am heutigen Tag ein Rekordtief von 5 zu 1. Für einen Euro müssen Türken heute mindestens 5 Lira abgeben.

Nach Giftgasvermutung: UN-Sicherheitsrat kommt zusammen

08.04.2018, Syrien, Duma: Dieses vom Syrischen Zivilschutz, genannt «Weißhelme», zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt einen Sanitäter, der ein Kleinkind medizinisch versorgt und ihm ein Beatmungsgerät über den Mund hält. Bei Angriffen der syrischen Armee auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in Ost-Ghuta sind Dutzende Menschen getötet worden. Hilfsorganisationen berichteten in der Nacht zum 08.04.2018 von einem mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen. Nach Angaben der Weißhelme hatte ein Hubschrauber eine Fassbombe mit Chemikalien über der Stadt Duma abgeworfen. Foto: -/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Der UN-Sicherheitsrat will sich am Montag mit dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Stadt Duma in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta befassen. Da kommt eine neue Schreckensnachricht aus Syrien. Eine Militärbasis ist unter Raketenbeschuss.

Terroranschlag von Münster: Türkei drückt Beileid aus

08.04.2018, Nordrhein-Westfalen, Münster: Ein Mann legt am Tatort Blumen ab. Ein Mann war am 07.04. mit einem Kleintransporter vor einem Restaurant in eine Gruppe von Menschen gerast und hatte zwei von ihnen getötet. Anschließend erschoss er sich nach Polizeiangaben in dem Wagen selbst. Foto: Ina Fassbender/dpa

Die Türkei hat nach der Amokfahrt von Münster den Familien der Opfer ihr Beileid ausgesprochen. «Wir wünschen denjenigen, die ihre Angehörigen verloren haben, Kraft und Stärke und denjenigen, die bei dem schrecklichen Angriff in Münster, Deutschland, verletzt wurden, schnelle Genesung», teilte das Außenministerium in Ankara am Sonntag mit. «Wir sprechen Deutschland und seinem Volk an… Terroranschlag von Münster: Türkei drückt Beileid aus weiterlesen

Münster: Selbst wenn es „islamistischer“ Terrorismus gewesen wäre….

dpatopbilder - 08.04.2018, Nordrhein-Westfalen, Münster: (l-r) Markus Lewe (CDU), Überbürgermeister von Münster, Horst Seehofer (M, CSU, Bundesinnenminister, und Armin Laschet (r, CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, legen vor dem Brunnen an der Gaststätte «Großer Kiepenkerl» in der Altstadt Blumen nieder. Ein Mann war am 07.04. mit einem Kleintransporter vor dem Restaurant in eine Gruppe von Menschen gerast und hatte zwei von ihnen getötet. Foto: Marcel Kusch

Die Ermittler sind teilweise nicht mal am Tatort, die Schwerverletzten noch nicht abtransportiert und trotzdem wissen einige von ihrer Couch bzw. bei diesem schönen Wetter vom Badesee aus, wer Schuld am Zwischenfall bzw. Attentat hat.

Istanbul: Frachtschiff kracht am Bosporus in historisches Gebäude

07.04.2018, Türkei, Istanbul: Ein Frachtschiff ist in eine Gebäudefront am Ufer des Bosporus gekracht. Als Ursache wird ein technischer Fehler in der Ruder- oder Steueranlage vermutet. Der unter maltesischer Fahne fahrende, rund 225 Meter lange Frachter «Vitaspirit» verursachte schwere Schäden an der historischen Holzvilla Hekimbasi Salih Efendi. Foto: Uncredited/DHA-Depo Photos/dpa

Ein großes Frachtschiff ist am Samstag in Istanbul in eine historische Gebäudefront am Ufer des Bosporus gekracht.

Erdogan: „Wir werden Gülen-Anhänger im Ausland jagen“

07.04.2018: Recep Tayyip Erdoğan in Denizli: „Wir haben etwa 80 Fetö-Militante (gemeint sind Anhänger der Gülen-Bewegung, Anm. der Redaktion) in unterschiedlichen Ländern gefunden, eingepackt und in die Türkei gebracht. Wir werden weitermachen.“ Foto: Kayhan Ozer/Pool Presidential Press Service/AP/dpa

„Egal wohin sie flüchten, wir sind hinter ihnen her. Sie werden flüchten, wir werden sie jagen. Sei es Fetö oder die PKK- das spielt gar keine Rolle. Wir haben diesen Weg mit all unseren Mitteln eingeschlagen und werden es auch schaffen“, so Erdogan.