Ist es Dummheit oder Unzurechnungsfähigkeit? Weder noch – es ist Methode. Die regierungsnahe Zeitung Sabah versucht einen amerikanischen Staatsanwalt mit einem gefälschten Foto zu diffamieren und blamiert sich. Diese Art der Lüge hat Tradition.
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Hätte man den Anschlag in Istanbul verhindern können?
Schon wieder erschüttert ein schwerer Anschlag die Türkei. Dieses Mal muss sich die Regierung aber mehr denn je fragen lassen, ob sie ihn nicht hätte verhindern können. Denn konkrete Hinweise gab es offensichtlich und ausgerechnet deutsche Behörden hatten schon Vorkehrungen getroffen.
Der Exodus der Türkei-Korrespondenten
Hasnain Kazim hat die Türkei verlassen, weil ihm die Behörden einen Presseausweis verweigern. Der Spiegel-Korrespondent ist kein Einzelfall: Der türkische Staat geht zunehmend auch gegen kritische Presse aus dem Ausland vor.
Die Errichtung des Kalifats in der Türkei, gleich neben dem Parlament
In Ankara hat die radikale Partei Hizb ut-Tahrir ein Massenevent in der Atatürk-Arena veranstaltet. Dabei ging es um nicht weniger als dieAbschaffung der Republik und die Errichtung des Kalifats in der Türkei. Für die Machthaber kein Problem.
Mahnung an die Deutschen: 120 Quadratmeter für Aylan Kurdi
In Frankfurt haben zwei Künstler das Foto der Leiche von Aylan Kurdi zu einem öffentlichen Kunstwerk verarbeitet. Sie wollen damit auf das schwere Schicksal der Millionen von Flüchtlingen aufmerksam machen.
„Macht mit uns Männern, was ihr wollt! Aber nicht mit den Frauen und Kindern!“
Bei der Erstürmung der Zaman-Zentrale in Istanbul ging die Polizei mit Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor. DTJ hat mit einem Teilnehmer gesprochen und sich seine Version der Ereignisse berichten lassen.
Die Putschisten vom Verfassungsgericht
Präsident Erdoğan respektiert die Entscheidung des Verfassungsgerichts nicht, ein AKP-Politiker fordert gar, wegen eines Putschversuchs gegen die obersten Richter zu ermitteln. Laut CHP zeigt das, dass mit der AKP keine neue Verfassung zu machen ist.
Das Geschäft mit dem Tod boomt – vor allem im Nahen Osten
Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI hat seine Bilanz des internationalen Waffenhandels von 2011 bis 2015 veröffentlicht. Die ist erwartungsgemäß beängstigend. Vor allem im Nahen Osten sind die Militärs in Kauflaune.