Russland hilft dem Assad-Regime in Syrien. Doch wie weit geht die Hilfe? Es gibt Gerüchte, dass inzwischen russische Soldaten im Land sind. (Foto: dpa)
Kategorie: Allgemein
Bagdad: Zwei der 18 verschleppten Türken wieder frei
Von den vor zwei Wochen im Irak verschleppten 18 Türken sind zwei wieder auf freiem Fuß. Das meldeten die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu sowie irakische Sicherheitskreise am Mittwoch. Die mutmaßlich von schiitischen Milizionären entführten Männer seien in der Schiitenhochburg Basra freigelassen worden, hieß es. Den beiden Männern gehe es gut. Die Suche nach den anderen… Bagdad: Zwei der 18 verschleppten Türken wieder frei weiterlesen
Erdoğan fordert UN auf, gegen Israel vorzugehen
Israelische Polizisten sind am Dienstag den zweiten Tag in Folge gegen Palästinenser auf dem Tempelberg und in der Altstadt von Jerusalem vorgegangen. Nach Angaben des palästinensischen Roten Halbmonds mussten Dutzende verletzte Palästinenser versorgt werden. Sie litten in den engen Gassen der Altstadt nach Tränengaseinsatz unter Atemnot. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kritisierte Israel scharf… Erdoğan fordert UN auf, gegen Israel vorzugehen weiterlesen
Saudi-Arabien zahlt für jeden gestorbenen Pilger ein halbes Vermögen
Saudi-Arabien zahlt für die Angehörigen der bei dem Kran-Unfall vom Freitag gestorbenen Pilger eine Entschädigung. Wie aus Regierungskreisen verlautete, möchte Saudi-Arabien für jeden gestorbenen Pilger eine Summe von 300.000 Rial zahlen, was umgerechnet rund 70.000 Euro entspricht. Zuvor hatte die saudische Regierung verlauten lassen, dass die ums Leben gekommenen Pilger in einem Sammelgrab beerdigt werden sollen. Für… Saudi-Arabien zahlt für jeden gestorbenen Pilger ein halbes Vermögen weiterlesen
Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der Küste der Türkei in der Nähe von Datça/Muğla sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.
Unter den Toten seien vier Kinder und elf Frauen, meldete die Nachrichtenagentur Doğan am Dienstag. Die türkische Küstenwache habe 211 der Insassen retten können.
Das Boot mit mehr als 230 Menschen an Bord sei auf dem Weg zu einer griechischen Insel gewesen. Verzweifelte Flüchtlinge versuchen seit Monaten über das Meer von der Türkei nach Griechenland zu gelangen, um nach Westeuropa zu kommen.
Vor etwa zwei Wochen hatte der Tod von Aylan, dessen Bilder durch die Welt gingen, ein großes Echo ausgelöst. (dtj/dpa)
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die internationale Gemeinschaft zum gemeinsamen Kampf gegen die Terrormiliz IS in Syrien aufgefordert. „Wir unterstützen die Regierung in Syrien in ihrem Widerstand gegen die terroristische Aggression und leisten auch weiterhin die nötige militärtechnische Hilfe“, sagte Putin am Dienstag in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe. „Wir rufen andere Länder auf, sich uns anzuschließen“, sagte der Kremlchef der Agentur Interfax zufolge auf einem Gipfel der Organisation des Vertrags über Kollektive Sicherheit (OVKS).
Unterdessen hält der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, militärische Maßnahmen mit deutscher Beteiligung in Syrien für eine Möglichkeit. „Ich glaube, das entschiedene Nachdenken über militärische Handlungsoptionen darf nicht ohne Deutschland stattfinden“, sagte er am Dienstag im Deutschlandfunk. Er warf den europäischen Staaten „kollektives Wegschauen“ vor. Vor vier Jahren sei man froh gewesen, dass der Kelch einer militärischen Beteiligung an Deutschland vorbeigegangen ist. „Jetzt landet der Konflikt krachend vor unserer Haustür“, sagte er. Der frühere deutsche Botschafter in Washington forderte außerdem eine massive Aufstockung internationaler Hilfe vor Ort für die Flüchtlinge.
In den letzten Wochen kamen Gerüchte über ein verstärktes Engagement russischer Streitkräfte in Syrien auf. Russische Soldaten seien in Syrien gesichtet worden und ein russisches Kriegsschiff, das bei der Durchquerung des Bosporus beobachtet wurde, soll Militärgerät einer Einheit der russischen Armee an Bord gehabt haben. (dtj/dpa)
Wegen „Terror-Propaganda“: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hürriyet und CNN Türk
Die türkische Staatsanwaltschaft hat am Dienstag wegen angeblicher Verbreitung „terroristischer Propaganda“ Ermittlungen gegen den einflussreichen Medienkonzern Doğan eingeleitet. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zu dem Konzern gehören unter anderem die Zeitung Hürriyet und der Fernsehsender CNN Türk. Diese Medien sind regierungskritisch und haben sich wiederholt Kritik von Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der Regierungspartei AKP… Wegen „Terror-Propaganda“: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hürriyet und CNN Türk weiterlesen
Charlie Hebdo löst mit Aylan-Karikatur neue Diskussionen aus
Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo wartet wieder mit einer provokanten Ausgabe auf. Thema diesmal: Die Flüchtlingskrise. Wie die Huffington Post berichtet, geht es dabei im Besonderen um das syrische Flüchtlingskind Aylan, der vor wenigen Tagen beim Fluchtversuch in der Ägäis ertrank und dessen Bilder um die Welt gingen. In den sozialen Medien kursieren Bilder, die… Charlie Hebdo löst mit Aylan-Karikatur neue Diskussionen aus weiterlesen