Telefonat zwischen Erdogan und Trump: Uneinigkeit über Gesprächsinhalte

ARCHIV: Erdogan, Merkel und Trump hatten auch mal bessere Zeiten.

Nach einem Telefongespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan herrscht Uneinigkeit über den Inhalt.

Erdogan: Türkei wird bei Syrien-Offensive «Terroristen ausrotten»

Der Türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht in Ankara (Türkei) am 24.01.2018 vor Lokalpolitikern. Die türkische Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG im nordsyrischen Afrin wird nach den Worten von Erdogan fortgesetzt. Foto: Murat Cetinmuhurdar/Pool Presidential Press Service/dpa

Die türkische Offensive in Nordsyrien ist international umstritten, doch Präsident Erdogan gibt sich kompromisslos. Und er deutet an, die Operation gegen die YPG könnte ausgedehnt werden. Die YPG-Kämpfer nennt Erdogan «Barbaren» und «Mörder».

„Olivenzweig“ – 5000 Menschen fliehen aus Afrin

Türkische Soldaten nahe der syrischen Grenze. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Tausende Menschen sind auf der Flucht aus der Enklave Afrin. Trotzdem will Ankara die «Operation Olivenzweig» in Nordsyrien noch ausweiten. Das sorgt international für Besorgnis.

Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise für Türkei

Menschen gehen am 21.01.2018 in Kilis (Türkei) in der nähe der Syrischen Grenze, an einem von schrapnellen beschädigten Haus vorbei. Nach Angaben des örtlichen Gouverneurs schlugen vier Raketen in der Stadt ein und trafen zwei Häuser und ein Büro, wobei eine Person leicht verletzt wurde. Türkische Truppen und syrische Oppositionskräfte griffen am Sonntag eine kurdische Enklave in Nordsyrien an, um die US-verbündete kurdische Miliz aus der Region zu vertreiben. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Das Auswärtige Amt hat die Reisehinweise für die Türkei erneut aktualisiert.

Weltbank fordert mehr Unterstützung für Rohingya-Flüchtlinge

Zwei Frauen, die der muslimischen Minderheit der Rohingyas angehören, baden am 30.08.2017 in einem Flüchtlingslager in Coxs Bazar (Bangladesch) ein einwöchiges Baby. Die jüngste Gewalt in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat womöglich Zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Rund 18 000 muslimische Rohingya seien nach Schätzungen bereits über die Grenze nach Bangladesch gekommen, sagte eine Mitarbeitern der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Foto: Mushfiq Alam/AP/dpa

Vor dem Beginn von Umsiedelungen von Rohingya zurück nach Myanmar hat die Weltbank mehr Unterstützung für die Flüchtlinge in Bangladesch gefordert.

Türkische Militäroffensive: Linke will Regierungserklärung von Merkel

Ein deutscher Panzer der Marke Leopard 2A4 der türkischen Armee ist am 21.01.2018 in der Provinz Hatay, Türkei, auf dem Weg nach Afrin in Syrien. Foto: XinHua/dpa

Die Linke pocht auf eine Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der kommenden Woche. Angesichts des Einmarschs türkischer Streitkräfte in Afrin müsse Merkel ihre Türkei-Politik erklären, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Jan Korte.