Sternberg für stärkeres Miteinander von Christen und Muslimen

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, wirbt für eine stärkeres Miteinander von Christen und Muslimen in Deutschland. „Bei gemeinsamen Erklärungen zur Sterbebegleitung oder zur Friedensarbeit oder in vielen anderen Bereichen könnten wir als religiöse Menschen zusammen auftreten“, betonte Sternberg am Mittwochabend in Münster. Fromme Muslime seien am besten geeignet, den Dialog… Sternberg für stärkeres Miteinander von Christen und Muslimen weiterlesen

Dialog mit den Muslimen fortführen!

In Myanmar sehe man derzeit, dass selbst der als friedlich beschriebene Buddhismus eine Gewalt-Problematik habe. Bei allen Religionen bestehe die Gefahr, dass sie benutzt und missbraucht würden, um Menschen aufzuhetzen und das Töten zu legitimieren.

Vatikan und Muslim-Liga einigen sich!

Papst Franziskus empfängt am 20.09.2017 im Vatikan (Vatikanstadt) den Generalsekretär der Islamischen Weltliga, Muhammad al-Issa. Foto: ---/Saudi Press Agency/dpa

Am Vortag hatte Papst Franziskus den Generalsekretär der Liga, Muhammad bin Abdul Karim Issa, und eine Delegation im Vatikan empfangen.

Ethnische Säuberung in Myanmar: UN fliegen Hilfsgüter ein

ARCHIV: Flüchtlinge der Rohingya tragen am 09.09.2017 eine alte Frau über einen schlammigen Weg in Teknaf, Bangladesch, nachdem sie die Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar überquert haben. Foto: Md. Mehedi Hasan/Pacific Press via ZUMA Wire/dpa

Gut eine Million Rohingya lebten in Myanmars Unruheregion Rakhine – mehr als ein Drittel ist nun nach Bangladesch geflohen. Es gibt längst nicht genug Unterkünfte, Zelte werden eingeflogen. Bangladesch will, dass Myanmar die Staatenlosen wieder aufnimmt.

Mindestens 300 000 Rohingya nach Bangladesch geflüchtet

Dieses ältere Paar, das vor der Gewalt in Myanmar floh, isst am 08.09.2017 in der Nähe des Flüchtlingslager von Kutupalong im Bezirk Cox·s Bazar (Bangladesch) Puffreis, der von freiwilligen Helfern an die Rohingya-Flüchtlinge verteilt wurde. Zahlreiche Menschen sind nach jüngsten Gewaltausbruch in Myanmars Provinz Rakhine nach Bangladesch geflüchtet, die Flüchtlingscamps dort sind voll. Foto: Nazrul Islam/dpa

Die meisten hatten einen tagelangen Fußmarsch hinter sich. Sie waren erschöpft und hungrig. Da die Flüchtlingslager voll waren, errichteten die Rohingya entlang der Straßen, an Berghängen und im Wald provisorische Unterkünfte aus Bambus und Kunststoffplanen.

Ex-Direktor von Nobel-Institut über Suu Kyi: «Sehr enttäuscht von ihrer Haltung»

Gläubige demonstrieren am 08.09.2017 in Teheran (Iran) für die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar. Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben. In Bangladesch seien in den vergangenen zwei Wochen mindestens 270 000 Muslime aus dem Nachbarland eingetroffen, berichteten die Vereinten Nationen am Freitag in Genf. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

«Sie sieht dies einfach nur als eine Frage von Terrorismus, und sie hat keine Bemühungen unternommen, in dieser sehr schwierigen Lage eine politische Lösung zu finden.»

Myanmar: Schon 270 000 Rohingya-Muslime geflohen

Ein Mann der muslimischen Minderheit der Rohingyas hilft am 05.09.2017 einer älteren Frau und einem Kind im Kutupalong Flüchtlingslager nahe der Grenze in Ukhia (Bangladesch). Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben.

Myanmar: Das große Leid der Rohingyas

Ein Rohingya-Kind steht am 05.09.2017 in Ukhia (Bangladesch) an einem Holzzaun im Kutupalong Flüchtlingslager, nachdem es kurz zuvor die grenze von Myanmar nach Bangladesch überquerte. Nach der Massenflucht hunderttausender Rohingyas aus Myanmar nach Bangladesch droht eine humanitäre Tragödie. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

In Brüssel ist von einer ernsten humanitären Situation in Myanmar die Rede. Die dort regierende Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi hält sich bedeckt.