„Wir haben die Lichter gesehen“

Photo: Greek Reporter

Die Geschichte einer türkischen Familie, die vor politischer Verfolgung aus der Türkei fliehen wollte und dabei im ägäischen Meer ums Leben gekommen ist, hat auf internationaler Ebene eine Welle der Solidarität ausgelöst.

Erste tote politische Flüchtlinge aus der Türkei

Photo: Greek Reporter

Eine fünfköpfige türkische Familie ist nach einem Bericht des griechischen Mediums Greek Reporter auf der Flucht von der Türkei im ägäischen Meer ums Leben gekommen. Die Leichen der drei Kinder seien an die Küste der griechischen Insel Lesbos angespült worden, so das Medium.

Flüchtlingsboot sinkt in der Ägäis – drei Tote

Vollbesetzte Flüchtlingsboote und im Meer schwimmende Menschen sind am 15.04.2017 rund 20 Meilen vor der Küste von Libyen zu sehen. Foto: -/IUVENTA Jugend Rettet e.V./dpa

Auf den griechischen Inseln verschlimmert sich die Situation für Migranten zusehends. In den Lagern leben doppelt so viele Menschen wie vorgesehen. Dennoch wagen viele weiterhin die riskante Überfahrt.

Immer mehr Asylbewerber aus der Türkei

Auch der Anteil derjenigen, die nicht abgewiesen werden, lag im September so hoch wie nie in den vergangenen zwei Jahren und erheblich höher als noch im August, wie die Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums

Mindestens 73 000 Rohingya fliehen aus Myanmar

Frauen und Kinder der ethnischen Minderheit Rohingya fliehen am 02.09.2017 über die Grenze bei Cox's Bazar (Bangladesch) und suchen nach Unterschlupf. Entwicklungshelfer meldeten, die Kapazitäten in den Notlagern seien durch die hohe Anzahl an Flüchtigen ausgeschöpft. Die Gewalt in der Unruheprovinz Rakhine im südostasiatischen Myanmar fordert immer mehr Todesopfer. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Tausende muslimische Rohingyas aus Myanmar fliehen ins Nachbarland Bangladesch. Doch auch hier sind sie unerwünscht. Das Land verschärft die Grenzkontrollen. Helfer in Myanmar können die Bedürftigen nicht mehr erreichen.