Astana-Verhandlungen: Türkei, Russland und Iran sollen Waffenruhe in Syrien kontrollieren

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In der kasachischen Hauptstadt Astana sind die zweitägigen Verhandlungen zur Waffenruhe in Syrien zu Ende gegangen. Die Vertreter der Regierung und der Opposition an einen Tisch zu bringen oder ein gemeinsames Dokument unterzeichnen zu lassen, ist nicht gelungen. Die Vermittler aus der Türkei, Russland und dem Iran konnten sich aber zumindest darauf einigen, dass sie die Einhaltung der seit einem Monat gültigen Waffenruhe gemeinsam kontrollieren wollen.

Syrien-Verhandlungen in Astana starten vielversprechend- trotz eines ersten Dämpfers

Foto: Archiv

Frieden in Syrien? Immer noch weit entfernt. Die Hoffnungen liegen nun auf den Gesprächen in Astana, die heute Morgen begonnen haben. Der Argwohn zwischen syrischer Regierung und Rebellen ist riesig. Doch bei den Gesprächen in Astana soll die Grundlage für einen möglichen Durchbruch geschaffen werden. Das Regime äußert sich durchaus optimistisch.

Waffenruhe in Syrien kommt um Mitternacht

FILE - epa05686907 A handout photo made available by official Syrian Arab News Agency (SANA) shows unidentified armed men in the destroyed streets of Al-Sukari and Ansari district in Aleppo, Syria, 23 December 2016. EPA/SANA/ HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES (zu dpa: «Regierung und Rebellen einigen sich auf Waffenruhe in Syrien» vom 29.12.2016) Foto: Sana / Handout/SANA/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Lange war eine Feuerpause angekündigt, jetzt haben sich die Parteien geeinigt: Ab Mitternacht sollen in Syrien die Waffen zwischen Regierungstruppen und Rebellen schweigen. Russland und die Türkei treten als Garanten ein.

Syrien-Gespräche: Kasachstan gibt grünes Licht

Die Ex-Sowjetrepublik Kasachstan steht als neutraler Gastgeber für Gespräche zwischen Regierung und Opposition aus Syrien bereit. Das sagte Staatschef Nursultan Nasarbajew bei einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in St. Petersburg. In Russlands nördlicher Metropole trafen sich die Oberhäupter mehrerer früherer Sowjetrepubliken zu einem informellen Gipfel, der mit dem 25. Jahrestag der Zerfalls… Syrien-Gespräche: Kasachstan gibt grünes Licht weiterlesen

Russland, Iran und Türkei beraten über Syrien

Der russsische Außenminister Sergej Lawrow bittet seinen türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu, Platz zu nehmen. Russland, Iran und die Türkei beraten am 20. Dezember in Moskau über die Zukunft Syriens. +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nach dem Fall von Aleppo treffen sich die Außenminister Russland, des Irans und der Türkei am Dienstag in Moskau, um über die Zukunft des kriegserschütterten Syrien zu beraten. Die Verhandlungen werden vom Attentat in Ankara belastet, bei dem ein türkischer Polizist den russischen Botschafter erschoss.

Türkei: Regimewechsel nach iranischem Modell?

Die Verfassungskommission des türkischen Parlaments unter der Leitung des AKP-Politikers Dr. Mustafa Şentop hat in diesen Tagen an Bedeutung zugenommen. Mit Unterstützung der nationalistischen MHP will die Regierungspartei nicht nur das politische System grundlegend verändern, sondern auch die Todesstrafe wieder einführen. Der Jurist Dr. Şentop verteidigt die Todesstrafe, dessen Wiedereinführung einer weiteren Entfernung von menschenrechtlichen… Türkei: Regimewechsel nach iranischem Modell? weiterlesen