Idlib: Russland und Türkei beginnen Patrouillen − Provokation von Rebellen?

15.03.2020, Syrien, Idlib: Syrische Männer stehen auf einem türkischen Panzer während eines Protests gegen die Einigung auf gemeinsame türkische und russische Patrouillen. Russland und die Türkei haben in Syriens letztem großen Rebellengebiet um die Stadt Idlib mit gemeinsamen Patrouillen entlang einer wichtigen Schnellstraße begonnen. Foto: Ghaith Alsayed/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Russland und die Türkei haben am Sonntag in Syriens letztem großen Rebellengebiet um die Stadt Idlib mit gemeinsamen Patrouillen entlang einer wichtigen Schnellstraße begonnen. Bei der ersten Fahrt sei es aber zu einer „Provokation“ von Rebellen gekommen, die von der Türkei unterstützt werden, teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Rebellen hätten versucht, Zivilisten −… Idlib: Russland und Türkei beginnen Patrouillen − Provokation von Rebellen? weiterlesen

Astana-Verhandlungen: Türkei, Russland und Iran sollen Waffenruhe in Syrien kontrollieren

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In der kasachischen Hauptstadt Astana sind die zweitägigen Verhandlungen zur Waffenruhe in Syrien zu Ende gegangen. Die Vertreter der Regierung und der Opposition an einen Tisch zu bringen oder ein gemeinsames Dokument unterzeichnen zu lassen, ist nicht gelungen. Die Vermittler aus der Türkei, Russland und dem Iran konnten sich aber zumindest darauf einigen, dass sie die Einhaltung der seit einem Monat gültigen Waffenruhe gemeinsam kontrollieren wollen.

Waffenruhe in Syrien kommt um Mitternacht

FILE - epa05686907 A handout photo made available by official Syrian Arab News Agency (SANA) shows unidentified armed men in the destroyed streets of Al-Sukari and Ansari district in Aleppo, Syria, 23 December 2016. EPA/SANA/ HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES (zu dpa: «Regierung und Rebellen einigen sich auf Waffenruhe in Syrien» vom 29.12.2016) Foto: Sana / Handout/SANA/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Lange war eine Feuerpause angekündigt, jetzt haben sich die Parteien geeinigt: Ab Mitternacht sollen in Syrien die Waffen zwischen Regierungstruppen und Rebellen schweigen. Russland und die Türkei treten als Garanten ein.

Wer der Türkei und Russland noch in die Quere kommen könnte

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit dem syrischen Mädchen Bana Al-Abed. Bana hatte internationale Aufmerksamkeit erreicht, als sie via Twitter über die Entwicklungen in Aleppo berichtete.

Über fünf Jahre hält der Krieg in Syrien mittlerweile an. Die Türkei war als Nachbar eines der Länder, die am meisten von den Entwicklungen zwischen Homs, Aleppo und Damaskus betroffen waren. Russland griff spät, dafür aber entscheidend in die Geschehnisse ein. Der syrische Gewaltherrscher Assad hatte es vor allem seinem Freund Wladimir Putin zu verdanken,… Wer der Türkei und Russland noch in die Quere kommen könnte weiterlesen