Im März erklärte das Bundesverfassungsgericht, dass ein pauschales Kopftuchverbot verfassungswidrig sei. Im Juni zog NRW hierfür die Konsequenzen. Jetzt zieht Niedersachsen zum Schuljahresbeginn nach. Mit dem Staatsvertrag im Hinterkopf.
Schlagwort: Kopftuch
Schulverbot für Schülerin wegen Kopftuch
Eine Oberschule im schweizerischen Thun hat eine Schülerin nach Hause geschickt, weil sie ein Kopftuch trug. Der Schulleiter habe die 14-Jährige mit dem Argument des Hauses verwiesen, die Schulregeln untersagten jegliche Kopfbedeckung, berichtete die in Zürich erscheinende „Sonntagszeitung“. Das Mädchen sei mit einem Schulverbot belegt worden und habe ihre Schulbücher abgeben müssen. Nach Angaben der Zeitung ist… Schulverbot für Schülerin wegen Kopftuch weiterlesen
Kopftuchverbot: „Abstrakte“ Gefährdung des Schulfriedens als Grund nicht ausreichend
Laut einem Gutachten könnte das Kopftuchverbot an Berliner Schulen verfassungswidrig sein. Als Konsequenz solle das Neutralitätsgesetz geändert werden.
Übergriff auf Muslimin in U-Bahn: Gericht erklärt Strafmaß
Nach einem Übergriff auf eine verschleierte Muslimin in einer Frankfurter U-Bahn muss ein 47-Jähriger 3600 Euro Geldstrafe zahlen. Ein entsprechender Strafbefehl (60 Tagessätze) wegen Körperverletzung und Beleidigung wurde am Ende Juni vor dem Amtsgericht Frankfurt rechtskräftig. Weil er sich darüber geärgert hatte, dass ihm die verschleierte Frau beim Betreten der U-Bahn den Weg versperrte, hatte… Übergriff auf Muslimin in U-Bahn: Gericht erklärt Strafmaß weiterlesen
Berliner Boxmeisterin verteidigt ihren Titel – und ihr Kopftuch
Einen wichtigen Sieg für das Recht auf Kopftuch im Sport konnte die Berliner Boxmeisterin Zeina Nassar (17) zusammen mit ihrer Trainerin verbuchen. Zudem verteidigte sie am Sonntag ihren Titel.
NRW streicht Privilegierung „christlich-abendländischer Bildungs- und Kulturwerte“ aus dem Gesetz
Im Bundesland Nordrhein-Westfalen ist es muslimischen Lehrerinnen in öffentlichen Schulen nun erlaubt, Kopftuch während des Schulunterrichts zu tragen. Die FDP stimmte als einzige Fraktion gegen das Vorhaben.
„Ulusoy hat sich und dem Bezirksamt Neukölln geschadet“
In Anbetracht der Kontroverse um das mögliche Referendariat einer jungen Muslimin am Bezirksamt Neukölln zeigt sich das Amt nach wie vor uneinsichtig. In einer Stellungnahme greift es nun die Juristin Betül Ulusoy an.
Der Verlierer ist Neukölln
Die 26-jährige Betül Ulusoy hat mit dem Beharren auf ihrem Recht auf Kopftuch gegenüber dem Bezirksamt Neukölln anderen muslimischen Frauen den Weg gebahnt. Am Ende bot ihr ein Amt sogar von sich aus eine Arbeitsstelle an.