Kubicki: «Erdoğan spüren lassen, dass wir es ernst meinen»

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki spricht am 11.09.2017 während eines Interviews in Berlin. Foto: Daniel Naupold/dpa

Nach der erneuten Festnahme deutscher Staatsbürger in der Türkei hat die FDP die Bundesregierung aufgefordert, Präsident Recep Tayyip Erdoğan endlich eine klare Ansage zu machen.

Festnahmen in Türkei: Wie reagiert die Bundesregierung?

ARCHIV - Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, am 07.07.2017 in Hamburg beim G20-Gipfel. Am 07. und 08. Juli kommen in der Hansestadt die Regierungschefs der führenden Industrienationen zum G20-Gipfel zusammen. Foto: Christian Charisius/dpa

Reisewarnung, Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen, Einschnitte bei der Zollunion: Die Bundesregierung hat eine Reihe von Optionen, auf die Inhaftierung weiterer Deutscher in der Türkei zu reagieren. Was wird sie tun?

Aussagen von Erdoğan und Gülen – Kommt ein neuer 15. Juli?

Schatten des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan am 14.07.2017 in Ankara (Türkei) während einer Rede anlässlich des gescheiterten Putschversuchs vom 15.07.2016. Foto: Stf/Presidency Press Service/AP/dpa

Mehr als ein Jahr nach dem Putschversuch in der Türkei tauchen neue Theorien auf. Dabei geht es nicht darum, aufzudecken, wer tatsächlich hinter dem Putschversuch steckt. Vor allem Anhänger der Hizmet-Bewegung des Gelehrten Fethullah Gülen haben Angst vor einem weiteren Komplott ihnen gegenüber.