Der sogenannte NSU besaß 20 Schusswaffen. Eine davon wurde bei den neun fremdenfeindlichen Morden verwendet, die dem „NSU“ zur Last gelegt werden. Ihre Spur führt in die Schweiz. (Foto: dpa)
Schlagwort: Rechtsextremismus
NSU-Untersuchungsausschuss: Kein Versagen, sondern Verdacht auf gezielte Sabotage
Der Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags wirft viele Fragen auf. Dort heißt es etwa, die Häufung falscher Entscheidungen lasse den Verdacht auf gezielte Sabotage innerhalb der Behörden zu. Das muss Konsequenzen haben. (Foto: rtr)
Fall Daniel S.: Neonazis sollen Richter im Fall einer milden Strafe mit Rache gedroht haben
Nach dem erstinstanzlichen Schuldspruch ihres Mandanten im Kirchweyhe-Prozess strengt die Verteidigung eine Revision an. Man habe sie nicht über den Grund der Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen zu Gunsten des Richters informiert. (Foto: dpa)
Zschäpes Anwälte hindern sie am Reden
Die Hauptangeklagte im „NSU“-Prozess Beate Zschäpe soll ihre Erklärung für das fehlende Vertrauen zu ihren Verteidigern heute abgeben. Eine Reaktion der Richter wird erst am Montag kommen.
Islamkritik, Islamfeindlichkeit, Rassismus – wo sind die Grenzen?
Die Ergebnisse diverser „Mitte-Studien“, die einen Rückgang des traditionellen Rechtsextremismus diagnostizieren, sind keine Gründe zur Entwarnung. Der Fremdenhass der „Mitte“ ist lediglich bezüglich seiner Objekte wählerischer geworden. (Foto: rtr)
NRW will islamfeindliche Straftaten gesondert erfassen
Nordrhein-Westfalen will antimuslimische Straftaten in Zukunft gesondert erfassen. Einem entsprechenden Antrag wurde seitens des Landtages zugestimmt. Die CDU allerdings enthielt sich der Stimme, ihr fehlte der Faktor Linksextremismus. (Foto: dpa)
Dortmunder Nazis sorgen für heftiges Nachspiel im NRW-Landtag
Der Polizeibericht zu den Vorkommnissen bei der Dortmunder Wahlparty hat zu einer hitzigen Debatte in Düsseldorf geführt. Die Par-teien beschuldigen sich gegenseitig, für die Eskalation verantwortlich zu sein. Innenminister Jäger geriet unter Beschuss. (Foto: dpa)
„Thüringer Heimatschutz“ war „Lebensinhalt“ der NSU-Terroristen
Im sogenannten NSU-Prozess hat ein Ermittler des Bundeskriminalamtes Verbindungen zwischen den mutmaßlichen NSU-Terroristen und dem harten Kern der rechten Szene geschildert. Das Engagement für den damaligen „Thüringer Heimatschutz“ – eine Neonazi-Kameradschaft – sei für die Terroristen so etwas wie der „Lebensinhalt“ gewesen, sagte der Ermittler am Mittwoch. Er stützte sich dabei auf die Polizeivernehmung eines… „Thüringer Heimatschutz“ war „Lebensinhalt“ der NSU-Terroristen weiterlesen