100 Tage in türkischer Haft: Meşale Tolu dankt für Solidarität

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Die seit rund 100 Tagen in der Türkei inhaftierte deutsche Übersetzerin und Journalistin Meşale Tolu Çorlu hat sich für Solidaritätsbekundungen aus aller Welt bedankt. Sie danke Lehrern, Freunden sowie Abgeordneten, «die mich in dieser Zeit nicht alleingelassen haben und allen, die sich mit mir solidarisiert haben», heißt es in einer Botschaft Tolus. Sie wurde am Dienstag von dem in Berlin ansässigen Solidaritätskreis «Freiheit für Mesale Tolu» verbreitet.

Mit einem Nato-Trick: Bundestagsabgeordnete dürfen türkischen Nato-Stützpunkt besuchen

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Die Nato teilte am Montag mit, dass sich Deutschland und die Türkei nach Vermittlung von Generalsekretär Jens Stoltenberg auf diesen Termin geeinigt hätten.

Martin Schulz im Interview: Europa darf bei Inhaftierungen von Journalisten nicht zusehen

ARCHIV: Martin Schulz, Kanzlerkandidat und Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), äußert sich am 01.06.2017 bei einer Pressekonferenz in Berlin zu Schwerpunkten der sozialdemokratischen Innenpolitik. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut in unseren Demokratien. Deshalb dürfen wir in Europa nicht einfach zusehen, wenn in Ungarn oder Polen der Rechtsstaat geschliffen wird oder in der Türkei Journalisten, die einfach nur ihre Arbeit gemacht haben, inhaftiert werden

«Unterstützer des Terrors»: Auch Israel will Al-Jazeera schließen

Journalisten arbeiten am 05.06.2012 in Doha, der Hauptstadt von Katar, in einem Newsroom des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira. Foto: Tim Brakemeier/dpa

Die Botschaft von Ajub Kara ist klar: Sicherheit geht vor Meinungsfreiheit. So begründet der israelische Kommunikationsminister die Entscheidung, den einflussreichen arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira in seinem Land zu schließen. Die Berichterstattung des Senders, der übersetzt «Die Insel» bedeutet, ist Israel schon seit langem ein Dorn im Auge.

Erdoğan will Türkei moderner als Deutschland machen und wiederholt Terrorvorwürfe

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Der Präsident versprach einen modernen, zivilisierten und unabhängigen Staat, für den alle zusammenarbeiten müssten. Er nannte in diesem Zusammenhang die Bereiche Bildung, Gesundheit, Justiz, Sicherheit, Transport und Energie.