Ein erstes Treffen zwischen den politischen Führern der beiden Teile Zyperns in der von den UN kontrollierten Pufferzone am 2. Juni brachte keine Fortschritte. Der Präsident des türkischen Teils der Insel, Derviş Eroğlu, lehnte ein Angebot der griechischen Seite zur Wiedervereinigung ab, da die türkischen Zyprer demnach lediglich den Status einer Minderheit zuerkannt bekommen würden.… Keine Ergebnisse beim ersten Gipfel: Türkische Zyprer wollen keinen Minderheiten-Status weiterlesen
Autor: dtj-online
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verdrängt traditionellen Rechtsextremismus
Rechtsextreme Meinungen finden sich in Deutschland mittlerweile deutlich seltener als noch vor zwölf Jahren. Der Anteil der Menschen mit einer fest gefügten rechtsextremen Weltanschauung hat sich seit 2002 von knapp 10 Prozent auf 5,6 Prozent nahezu halbiert, wie aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Studie von Wissenschaftlern der Universität Leipzig hervorgeht. Allerdings lehnen der… Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verdrängt traditionellen Rechtsextremismus weiterlesen
Einmaliges Projekt vereint drei monotheistische Religionen unter einem Dach
Am gestrigen Dienstag wurde das Konzept des House of One vorgestellt, eines interreligiösen Bet- und Lehrhauses, das im Stadtzentrum Berlins entstehen und eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee unter einem Dach vereinen soll. (Foto: dpa)
Erdoğan will als Präsident mit einem Weisenrat regieren
Die Kandidatur des Premierministers Recep Tayyip Erdoğan bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in der Türkei wird immer wahrscheinlicher. Aus seinem Umfeld wird zunehmend über die künftige Strategie gesprochen. (Foto: reuters)
10 Jahre Nagelbombenanschlag: Berliner Polizei lässt Plakate entfernen
Die Berliner Polizei ließ am Dienstag an der Ecke Manteuffelstraße/Oranienstraße Teile eines Plakats entfernen, das anlässlich des zehnten Jahrestages des Nagelbombenanschlags auf der Kölner Keupstraße an einer Hauswand angebracht war, welcher dem erst 2011 bekannt gewordenen, rechtsterroristischen sog. „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zugerechnet wird. Auf dem Plakat war das Fahrrad der mutmaßlichen Täter zu sehen sowie… 10 Jahre Nagelbombenanschlag: Berliner Polizei lässt Plakate entfernen weiterlesen
Erdoğan über ausländische Medien und Gezi: „Die wollten da etwas anleiern“
Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan attackierte in scharfen Worten die Berichterstattung ausländischer Medien zum Gezi-Jahrestag. Diese beharrten auf der Fairness und Unparteilichkeit ihrer Berichterstattung.
Ein Tag in Türkschland
Man kommt nicht jeden Tag in die Verlegenheit, als Nichttürkin ohne jedwede Sprachkenntnisse einen türkischen Sommerfeststand mit aufzubauen und betreuen zu helfen. Für unsere Autorin war es dennoch ein beeindruckendes Erlebnis.
Der fünf Monate alte Muhammed wurde vor zwei Wochen wegen gesundheitlicher Probleme von den Eltern ins Krankenhaus Velbert gebracht. Die Ärzte im Krankenhaus attestierten häusliche Gewalt und benachrichtigten das Jugendamt. Daraufhin wurde Muhammed vom Jugendamt einer Pflegefamilie übergeben. Die Eltern wiesen jedweden Vorwurf einer Gewaltanwendung von sich, zumal sie selbst es waren, die den Jungen ins Krankenhaus aus Sorge um dessen Gesundheitszustand ins Krankenhaus gebracht hatten.
Angesichts dieses Vorfalls protestierten vor dem Rathaus in Velbert einige hundert Menschen. Die Kundgebung wurde organisiert durch den Verein Hoffnungsstern e.V. für schutzbedürftige Weltkinder. Die Demonstranten forderten die Rückgabe des fünf Monate alten Muhammeds und ließen symbolisch Friedenstauben frei.
„Ich wünsche diesen Schmerz nicht einmal meinen Feinden. Seit zwei Wochen schlafen wir und wachen mit der Sehnsucht nach unserem Sohn auf“, so der Vater Ismail Oral. „Sie haben unser Kind von uns gerissen. Wo er im Moment ist, wissen wir nicht. Am 5. Juni ist der Verhandlungstermin. Hoffentlich erkennt der Richter unsere Unschuld.“
Die Mutter Müberra Oral: „Ich glaube zu hundert Prozent, dass wir unseren Sohn nach der Gerichtsverhandlung wiederbekommen. Hoffentlich ist das das letzte Kind, welches das Jugendamt den Eltern wegnimmt. Wir werden von dem Recht, welches uns das Gesetz gibt, Gebrauch machen und um unseren Sohn kämpfen.“
In den letzten Jahren klagten zahlreiche Elternverbände über eine Zunahme willkürlicher und auf zweifelhaften Anschuldigungen gegründeter Kindeswegnahmen durch deutsche Jugendämter.