Türkei: Anklage fordert fortgesetzte U-Haft im «Cumhuriyet»-Prozess

Archiv: Menschen halten am 11.09.2017 in Istanbul (Türkei) Titelseiten der Zeitung «Cumhurriyet» mit der Schlagzeile «Wir wollen Gerechtigkeit» und demonstrieren vor einem Prozess, bei dem Journalisten wegen Terror-Unterstützung angeklagt sind. Der Prozess gegen Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung «Cumhuriyet» wird am Montag in Istanbul fortgesetzt. Insgesamt 17 Mitarbeitern des Blattes wird die Unterstützung verschiedener Terrororganisationen vorgeworfen. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa

Der «Cumhuriyet»-Prozess in der Türkei wird international als Schlag gegen die Pressefreiheit kritisiert. Einige der Angeklagten sitzen seit mehr als 300 Tagen in Untersuchungshaft – deren Fortsetzung die Staatsanwaltschaft nun fordert.

Dalai Lama: Buddha würde den Muslimen helfen!

Müde und hungrig ist diese ältere Frau (r) am 08.09.2017 nach ihrem langen Weg ins Flüchtlingslager von Kutupalong (Bangladesch). Wie viele Rohingyas war sie aus ihrem Haus in Myanmars Provinz Rakhine geflüchtet. Zahlreiche Menschen sind nach jüngsten Gewaltausbruch in Myanmars Provinz Rakhine nach Bangladesch geflüchtet, die Flüchtlingscamps dort sind voll. Foto: Nazrul Islam/dpa

Die Berichte von Flüchtlingen und Warnungen von Beobachtern bestätigen sich – die UN sagen nun: Es sieht nach ethnischer Säuberung in Myanmar aus. Der Dalai Lama schreibt Aung San Suu Kyi einen Brief. Buddha würde den Rohingya helfen, meint er.

Mindestens 300 000 Rohingya nach Bangladesch geflüchtet

Dieses ältere Paar, das vor der Gewalt in Myanmar floh, isst am 08.09.2017 in der Nähe des Flüchtlingslager von Kutupalong im Bezirk Cox·s Bazar (Bangladesch) Puffreis, der von freiwilligen Helfern an die Rohingya-Flüchtlinge verteilt wurde. Zahlreiche Menschen sind nach jüngsten Gewaltausbruch in Myanmars Provinz Rakhine nach Bangladesch geflüchtet, die Flüchtlingscamps dort sind voll. Foto: Nazrul Islam/dpa

Die meisten hatten einen tagelangen Fußmarsch hinter sich. Sie waren erschöpft und hungrig. Da die Flüchtlingslager voll waren, errichteten die Rohingya entlang der Straßen, an Berghängen und im Wald provisorische Unterkünfte aus Bambus und Kunststoffplanen.

Tsipras: Abbruch der EU-Türkei-Verhandlung wäre strategischer Fehler

A handout photo provided by the Austrian Bundeskanzleramt (BKA) on 04 February 2016 of Austrian Chancellor Werner Faymann (C-R, standing) during a meeting with EU Council President Donald Tusk (L), Dutch Prime Minister Mark Rutte (2-L) Greek Prime Minister Alexis Tsipras (3-L), German Chancellor Angela Merkel (2-R) and Turkish Prime Minister Ahmet Davutoglu (R) on the sidelines of the Syria Conference in London, Britain, 04 February 2016. Others are not identified. Britain and the four other co-hosts of the international donors conference - Germany, Norway, Kuwait and the United Nations - hope that participants will pledge about 9 billion dollars to help 13.5 million people in Syria and 4.4 million refugees in neighbouring states. EPA/CHRISTIAN HOFER/BUNDESKANZLERAMT/

Ein Abbruch der Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei wäre nach Ansicht des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras «ein taktischer und strategischer Fehler».

Istanbul: «Cumhuriyet»-Prozess wird fortgesetzt

Ein Mann hält am 01.11.2016 in Istanbul (Türkei) eine Ausgabe der Zeitung "Cumhuriyet" in der Hand.

Seit Monaten sitzen Journalisten der kritischen Zeitung «Cumhuriyet» in der Türkei in Untersuchungshaft. Nun wird ihr Prozess fortgesetzt – den Beobachter als politisch motiviert kritisieren.