Putsch in der Türkei: Journalisten verurteilt und freigelassen

04.11.2019, Türkei, Istanbul: Nazli Ilıcak lächelt mit Tränen in den Augen neben ihrem Sohn Mehmet Ali Ilıcak, nachdem sie aus dem Gefängnis entlassen wurde. Foto: ---/DHA/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nach mehr als drei Jahren Haft hat ein türkisches Gericht die Freilassung von Ahmet Altan und Nazlı Ilıcak angeordnet. Die zwei prominenten Journalisten wurden zuvor allerdings zu mehrjährigen Haftstrafen wegen Unterstützung einer Terrororganisation verurteilt. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montagabend. Das Istanbuler Gericht verurteilte Altan demnach zu zehn Jahren und sechs Monaten Haft. Ilıcak… Putsch in der Türkei: Journalisten verurteilt und freigelassen weiterlesen

IS kürt neuen Anführer

27.10.2019, Syrien, Idlib: Kinder untersuchen ein zerstörtes Auto. Medienberichten zufolge soll der IS-Anführer in Idlib Al-Bagdadi angeblich von US-Sondereinheiten getötet worden sein. Der Sondereinsatz habe am 26.10.2019 stattgefunden, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf hochrangige Vertreter des Verteidigungsministeriums. Eine endgültige Bestätigung durch DNA-Tests und biometrische Überprüfungen stehe allerdings noch aus, berichtete CNN mit Verweis auf geheime Quellen. Foto: Mustafa Dahnon/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Abu Bakr Al-Baghdadi, der Anführer der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS), ist tot. Seine Anhänger sind aber noch lange nicht am Ende. Im Gegenteil. Der IS bleibt eine tödliche Gefahr.

Kokorec nun auch in Deutschland angekommen

Mit "Lider Kokoreç" kommt dieses leckere Gericht nach Deutschland. Foto: DTJ

In Deutschland ist ein türkisches Gericht angekommen und wartet darauf, so richtig durchzustarten. Die Rede ist vom Kokorec. Was das ist und wieso es das beliebteste türkische Street Food ist, erläutern wir in diesem Artikel. Türkische Küche ist so unglaublich reich Youtube ist voll von Videos über Street Food. Es gibt auf internationaler Ebene besonders… Kokorec nun auch in Deutschland angekommen weiterlesen

Kalif tot, Kalifat am Ende: Die Desillusionierten des IS

Ein Screenshot aus einem undatierten Video, das am 29.04.2019 über Al-Furkan, einem Medienkanal des IS, verbreitet wurde, zeigt den Anführer der IS-Terrormiliz Abu Bakr al-Bagdadi. (Zu dpa «Berichte: US-Militär greift IS-Führer Al-Bagdadi in Syrien an») Foto: Uncredited/Al-Furqan media/AP/dpa

Im Sommer 2014 stand die Welt für eine kurze Weile ziemlich still. Denn in den warmen Monaten ließ eine Terrororganisation die Welt erschauern. Eine Terrororganisation nannte sich „Islamischer Staat“ und rief das Kalifat aus. Heute ist davon nur noch Asche und Staub übrig. Zudem besonders viel menschengemachtes Leid.

Wer will was in Nordsyrien?

ARCHIV - 14.01.2019, Türkei, Hatay: Ein Konvoi türkischer Militärlaster mit Panzern und gepanzerten Fahrzeuge, sind zur Vorbereitung auf eine mögliche militärische Offensive nach Syrien unterwegs. Foto: Uncredited/AP/dpa

Die Türkei, Russland, Syrien, die USA und die Kurden: In Nordsyrien sind viele staatliche und nicht-staatliche Akteure im Konfliktgeschehen aktiv. Seit Jahren stoßen ihre Interessen aufeinander. Ein Überblick. Acht Jahre Krieg haben Syrien verändert. Im Syrien-Konflikt sind bislang geschätzt mehr als 500.000 Menschen ums Leben gekommen. Im Land sind viele unterschiedliche Akteure unterwegs, die eigene… Wer will was in Nordsyrien? weiterlesen

Moskau droht Kurdenmiliz YPG

22.10.2019, Russland, Sotschi: Wladimir Putin (r), Präsident von Russland, und Recep Tayyip Erdogan, Staatspräsident der Türkei, geben sich nach einer gemeinsamen Pressekonferenz die Hand. Nach mehr als sechs Stunden haben der russische Präsident und sein türkischer Kollege ihre Beratungen über den Syrien-Konflikt beendet. Bei der Pressekonferenz sagte Kremlchef Putin, dass er mit Erdogan über die territoriale Unversehrtheit Syriens gesprochen habe und beide weiter an einer Lösung des Konflikts arbeiten wollten. Foto: Sergei Chirikov/Pool EPA/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Russische Patrouillen sind unterwegs und setzen ein neues Abkommen mit der Türkei in Nordsyrien um. Die scheint nun weitgehend zu bekommen, was sie will: eine Pufferzone entlang ihrer Grenze. Ist nun die Nachkriegsordnung in Syrien festgelegt?

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Döner, Pide, Lahmacun: Welche Läden sich in NRW lohnen

Restaurant-Check testet auf Empfehlung die Dönertasche im Palace of Kebap

2014 hatte das Deutsch-Türkische Journal eine Rubrik der Restaurant-Kritik und Gastronomie-Empfehlung ins Leben gerufen. Unter dem Titel Restaurant-Check hatte die Redaktion versucht, gute und schlechte türkische Küche in Deutschland voneinander zu unterscheiden. Nun wollen wir diese Idee erneut aufgreifen und in ganz Deutschland, aber auch in den umliegenden Ländern wie Frankreich, Belgien, Holland, Österreich und… Döner, Pide, Lahmacun: Welche Läden sich in NRW lohnen weiterlesen

Istanbul: Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert Marmararegion

09.06.2011, Türkei, Marmarameer: Istanbul und die Umgebung im Nordwesten der Türkei, aufgenommen vom MERIS-Gerät vom Satelliten Envisat der European Space Agency (ESA). Im Norden liegt das Schwarze Meer, das über die Bosporusstraße mit dem Marmarameer (Mitte) verbunden ist. Die Dardanellenstraße verbindet die Marmara mit dem Ägäischen Meer (untere linke Ecke). Die größte Stadt der Türkei, Istanbul, liegt in der Nähe des Bildmittelpunktes an der Bosporusstraße. Istanbul erstreckt sich über zwei Kontinente (Europa und Asien) und ist damit ein echter Treffpunkt von Ost und West. Die Lage der Türkei macht sie anfällig für Erdbeben, denn die 1000 Kilometer lange nordanatolische Störung liegt nur 15 Kilometer südlich von Istanbul. Da Erdbeben plötzlich dazu führen können, dass aktuelle Karten veraltet sind, sind Satellitenbilder nützlich, um die Ansichten über die Auswirkungen der Landschaft zu aktualisieren und Referenzkarten für Notfallmaßnahmen zu erstellen. Darüber hinaus ermöglichen Satellitenbilder des Gebietes vor und nach der Aufnahme eine zuverlässige Schadensbewertung als Grundlage für die Planung von Sanierungsmaßnahmen. Foto: Envisat/ESA/dpa

Menschen rennen aus Gebäuden, Schüler weinen. Zweimal innerhalb weniger Tage wackelt in Istanbul die Erde. Und die Menschen fragen sich: Sind das Vorzeichen eines großen Bebens?