Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA und die Rolle der Türkei

ARCHIV - 11.02.2016, Iran, Teheran: Ghassem Soleimani, der Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden, nimmt an der jährlichen Kundgebung zum Jahrestag der islamischen Revolution von 1979 teil. Soleimani, einer der höchsten iranischen Generäle, ist nach Angaben der Medienstelle der vom Iran unterstützten irakischen Volksmobilisierungskräfte bei einem Raketenangriff nahe des Flughafens von Bagdad getötet worden. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Streit zwischen den USA und dem Iran ist allgegenwärtig. Mittendrin: die Türkei. Welche Folgen hat der Konflikt? Antworten auf die wichtigsten Fragen – einfach erklärt auf DTJ-Online.

Mansur Yavaş: Der neue Herr der türkischen Hauptstadt

Ankaras Bürgermeister Mansur Yavaş (links) und der Istanbuler Bürgermeister Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu (beide CHP) genießen das Bad in der Menge. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa

Im Schatten des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu krempelt Mansur Yavaş die türkische Hauptstadt um. Der neue Bürgermeister Ankaras gibt der Opposition im Land neue Hoffnung – mit teils radikalen Maßnahmen.

Menschenrechte in der Türkei: Nie besonders wichtig

"Menschenrechte statt rechte Menschen" - Foto: pixabay

Heute ist Internationaler Tag der Menschenrechte. Sie haben in den letzten Jahrzehnten eine wechselvolle Geschichte durchlebt. In der Türkei hingegen spiel(t)en sie wenn überhaupt auf dem Papier eine Rolle. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Auch in Deutschland nehmen die Probleme zu. Ein Gastbeitrag von Ercan Karakoyun.

Antisemitismus: Die importierte Ignoranz

Antisemitismus, Quelle: Shutterstock

Antisemitismus ist keine Frage von Nationalität oder Religion, sondern eine der Bildung / Nicht „die Deutschen“ oder „die Muslime“ sind antisemitisch, sondern die Ungebildeten. Ein Meinungsbeitrag von Ercan Karakoyun.

Wer will was in Nordsyrien?

ARCHIV - 14.01.2019, Türkei, Hatay: Ein Konvoi türkischer Militärlaster mit Panzern und gepanzerten Fahrzeuge, sind zur Vorbereitung auf eine mögliche militärische Offensive nach Syrien unterwegs. Foto: Uncredited/AP/dpa

Die Türkei, Russland, Syrien, die USA und die Kurden: In Nordsyrien sind viele staatliche und nicht-staatliche Akteure im Konfliktgeschehen aktiv. Seit Jahren stoßen ihre Interessen aufeinander. Ein Überblick. Acht Jahre Krieg haben Syrien verändert. Im Syrien-Konflikt sind bislang geschätzt mehr als 500.000 Menschen ums Leben gekommen. Im Land sind viele unterschiedliche Akteure unterwegs, die eigene… Wer will was in Nordsyrien? weiterlesen

Die Einsamkeit der Kriegsgegner in der Türkei

08.10.2019, Türkei, Akcakale: Ein Mann mit einer türkischen Flagge steht an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien neben einer Karte, welche die geplante militärische Operation der Türkei in Syrien zeigt. Die türkische Regierung hat ihre Ankündigung einer Militäroffensive in Nordsyrien bekräftigt, um gegen Kurdenmilizen vorzugehen. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Laut dem türkischen Verteidigungsministerium ist die Armee für einen Militäreinsatz in Nordsyrien bereit. Es bleibt also der Befehl des Oberkommandanten Recep Tayyip Erdoğans abzuwarten, damit die zweitgrößte Armee der NATO loslegt und in das südliche Nachbarland einmarschiert. Aus Sicht der türkischen Regierung geht es darum, die „Terroristen östlich des Euphrat-Flusses zu vertreiben und die Nationale… Die Einsamkeit der Kriegsgegner in der Türkei weiterlesen

Lokal- statt Bundespolitik: Rechte in Deutschland wird immer stärker

Traditionelle Parteien arbeiten immer häufiger mit neuen rechten Parteien zusammen.

In Sassnitz auf Rügen kooperiert die SPD mit der AfD auf lokaler Ebene, in Hessen wählten CDU, SPD und FDP einen NPD-Mann zum Ortsvorsteher. Was ist los in der Lokalpolitik?

Erdoğan, der gescheiterte Putsch und die „schwarzen Türken“

Archiv: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht zu seinen Anhängern am frühen 16.07.2017 vor dem Präsidentenpalast in Ankara bei der Einweihung eines Denkmals (Hintergrund) im Gedenken an die Opfer des gescheiterten Putschversuchs am 15.07.2016. Foto: Uncredited/Presidency Press Service POOL/dpa

Seit Jahrzehnten sind aus den Dörfern Anatoliens Millionen von Menschen in die Großstädte der Türkei ausgewandert. Die Binnenmigranten waren arme, traditionsbewusste und religiöse Menschen, die sich in den Großstädten wie Istanbul eine bessere Zukunft für sich und für ihre Kinder erhofften. Viele von diesen bildungsfernen Anatoliern landeten in „Gecekondu“-Siedlungen, den ärmlichen Gegenden in den Randbezirken… Erdoğan, der gescheiterte Putsch und die „schwarzen Türken“ weiterlesen