Inhaftierung von Juristen: EGMR verurteilt Türkei

ARCHIV - Polizisten in Zivil 15.07.2016 festgesetzte Soldaten in Istanbul, Türkei. Foto: Sedat Suna/EPA/dpa

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) fordert von der Türkei Auskunft über die Inhaftierung von mehr als 540 Richtern und Staatsanwälten. Aus am Montag vom EGMR verschickten Dokumenten geht hervor, dass es um Festnahmen nach dem Putschversuch von 2016 geht.  Der Gerichtshof mit Sitz in Straßburg möchte von der Türkei unter anderem wissen, ob es ausreichend plausible Verdachtsgründe gab,… Inhaftierung von Juristen: EGMR verurteilt Türkei weiterlesen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sieht keine „besonderen Umstände“ in der Türkei

Häufig prüft der Menschenrechtsgerichtshof Klagen erst Jahre später – anders beim Putschversuch in der Türkei. Auf den ersten Blick sieht es aus, als lägen Welten zwischen den Feststellungen der Juristen und der Realität.

Ergenekon: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verhängt Strafe gegen die Türkei

Die vorübergehende Festnahme von acht Türken wegen angeblicher Mitgliedschaft im Ergenekon-Geheimbund war nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht rechtmäßig. Die Türkei müsse Schmerzensgeld zwischen 2000 und 6000 Euro an die acht Kläger aus Istanbul zahlen, urteilten die Richter am Dienstag. Bei ihnen handelt es sich um Vertreter des sogenannten „Vereins zur Förderung zeitgenössischen… Ergenekon: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verhängt Strafe gegen die Türkei weiterlesen

Urteil des EGMR: „1915 war kein Völkermord“ fällt unter Meinungsfreiheit

Der EGMR hat in letzer Instanz bestätigt, dass es von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, die Ereignisse von 1915 explizit nicht als Völkermord zu bezeichnen. Er beendet damit einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen Doğu Perinçek und der Schweiz.