Suu Kyi verliert guten Ruf: Warum unternimmmt die Nobelpreisträgerin nichts?

Archiv: Aktivisten haben am 04.09.2017 vor dem Konsulat Myanmars in Kalkutta (Indien) ein Foto der myanmarischen Außenministerin Aung San Suu Kyi zum Verbrennen aufgestellt, um gegen die Unterdrückung und Gewalt gegenüber den Rohingyas in Myanmar zu protestieren. Foto: Bikas Das/AP/dpa

In Myanmar geht das Militär massiv gegen eine muslimische Minderheit vor. International wächst die Kritik. Die einstige Demokratie-Ikone Aung San Suu Kyi sagt dazu nicht viel – auch wenn ihr Ruf international sehr leidet.

Ex-Direktor von Nobel-Institut über Suu Kyi: «Sehr enttäuscht von ihrer Haltung»

Gläubige demonstrieren am 08.09.2017 in Teheran (Iran) für die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar. Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben. In Bangladesch seien in den vergangenen zwei Wochen mindestens 270 000 Muslime aus dem Nachbarland eingetroffen, berichteten die Vereinten Nationen am Freitag in Genf. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

«Sie sieht dies einfach nur als eine Frage von Terrorismus, und sie hat keine Bemühungen unternommen, in dieser sehr schwierigen Lage eine politische Lösung zu finden.»

Myanmar: Schon 270 000 Rohingya-Muslime geflohen

Ein Mann der muslimischen Minderheit der Rohingyas hilft am 05.09.2017 einer älteren Frau und einem Kind im Kutupalong Flüchtlingslager nahe der Grenze in Ukhia (Bangladesch). Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Die Gewaltwelle in der Unruheregion Rakhine in Myanmar hat schon mehr als eine Viertelmillion Menschen in die Flucht getrieben.

Myanmar: Emine Erdoğan besucht muslimische Rohingya

Foto: Turkish Presidency Office

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, hat zusammen mit Emine Erdoğan, der Ehefrau des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, die überfüllten Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch besucht.

Um Rohingya-Muslimen zu helfen: Emine Erdoğan reist nach Bangladesch

Archiv: A handout picture provided by the Prime Minister Press Office shows Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan (L) and his wife Emine(2-L) chat with Syria refugees at the Oncupinar Refugee Camp in Kilis, Turkey, 06 May 2012. Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan visits refugee camps in Turkey - Syria border for the first time. EPA/KAYHAN OZER / TURKISH PM PRESS OFFICE

Die Ehefrau des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan reist nach Bangladesch

Myanmar: Das große Leid der Rohingyas

Ein Rohingya-Kind steht am 05.09.2017 in Ukhia (Bangladesch) an einem Holzzaun im Kutupalong Flüchtlingslager, nachdem es kurz zuvor die grenze von Myanmar nach Bangladesch überquerte. Nach der Massenflucht hunderttausender Rohingyas aus Myanmar nach Bangladesch droht eine humanitäre Tragödie. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

In Brüssel ist von einer ernsten humanitären Situation in Myanmar die Rede. Die dort regierende Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi hält sich bedeckt.

Mindestens 73 000 Rohingya fliehen aus Myanmar

Frauen und Kinder der ethnischen Minderheit Rohingya fliehen am 02.09.2017 über die Grenze bei Cox's Bazar (Bangladesch) und suchen nach Unterschlupf. Entwicklungshelfer meldeten, die Kapazitäten in den Notlagern seien durch die hohe Anzahl an Flüchtigen ausgeschöpft. Die Gewalt in der Unruheprovinz Rakhine im südostasiatischen Myanmar fordert immer mehr Todesopfer. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Tausende muslimische Rohingyas aus Myanmar fliehen ins Nachbarland Bangladesch. Doch auch hier sind sie unerwünscht. Das Land verschärft die Grenzkontrollen. Helfer in Myanmar können die Bedürftigen nicht mehr erreichen.