WC in Deutschland fünf Lira

Die türkische Lira, eine der bedeutendsten Währungen außerhalb von Europa, leidet unter der Wirtschaftspolitik der aktuellen türkischen Regierung große Nöte. So erreichte die Türkische Lira am heutigen Tag ein Rekordtief von 5 zu 1. Für einen Euro müssen Türken heute mindestens 5 Lira abgeben.

Nach Giftgasvermutung: UN-Sicherheitsrat kommt zusammen

08.04.2018, Syrien, Duma: Dieses vom Syrischen Zivilschutz, genannt «Weißhelme», zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt einen Sanitäter, der ein Kleinkind medizinisch versorgt und ihm ein Beatmungsgerät über den Mund hält. Bei Angriffen der syrischen Armee auf die letzte verbliebene Rebellenhochburg in Ost-Ghuta sind Dutzende Menschen getötet worden. Hilfsorganisationen berichteten in der Nacht zum 08.04.2018 von einem mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen. Nach Angaben der Weißhelme hatte ein Hubschrauber eine Fassbombe mit Chemikalien über der Stadt Duma abgeworfen. Foto: -/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Der UN-Sicherheitsrat will sich am Montag mit dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die Stadt Duma in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta befassen. Da kommt eine neue Schreckensnachricht aus Syrien. Eine Militärbasis ist unter Raketenbeschuss.

Trauer um vier erschossene Akademiker an türkischer Universität

05.04.2018, Türkei, Eskisehir: Polizeifahrzeuge parken vor der Osmangazi Universität, in der ein Mitarbeiter vier Menschen erschossen haben soll. Die Motive des Täters, der sich in Polizeigewahrsam befindet, seien noch unklar, sagte der Gouverneur der Provinz Eskisehir am Donnerstag. Foto: -/Xinhua/dpa

Nach den tödlichen Schüssen an der Osmangazi Universität im zentraltürkischen Eskisehir haben Angehörige, Kollegen und Freunde der vier Todesopfer gedacht.

Ruhani fordert von Türkei Übergabe Afrins an syrische Regierung

04.04.2018, Türkei, Ankara: Hassan Ruhani (l-r), Präsident vom Iran, Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei, und Wladimir Putin, Präsident von Russland, geben sich bei einem Dreiergipfel zur Lage in Syrien in der türkischen Hauptstadt die Hand. Bei dem Treffen soll es nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen um die sogenannten Deeskalationszonen, die humanitäre Lage und die Bemühungen um eine neue Verfassung für Syrien gehen. Foto: Tolga Bozoglu/Pool EPA/AP/dpa

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die Türkei erneut zur Übergabe der eroberten Region Afrin an die syrische Regierung aufgerufen.

Putschversuch 2016: 77 angebliche Putschisten freigesprochen

Archiv: Unterstützer des türkischen Präsidenten Erdogan demonstrieren am 01.08.2017 in Ankara (Türkei) anlässlich des Prozessauftakts gegen mutmaßliche Beteiligte des gescheiterten Militärputschs im Juli vergangenen Jahres. Paramilitärische Einheiten der Polizei und Mitglieder einer Sondereinheit haben 486 Verdächtige, denen der Prozess gemacht werden soll, zu einem Gericht nahe einem Gefängnis bei Ankara gebracht. Konkret geht es um die Ereignisse auf dem Luftwaffenstützpunkt Akinci - dem damaligen Hauptquartier der Aufständischen. Die Männer sind unter anderem des Versuchs angeklagt, die Regierung von Präsident Erdogan zu stürzen. Foto: Burhan Ozbilici/AP/dpa

Im Zusammenhang mit dem Putschversuch in der Türkei vor fast zwei Jahren sind am Mittwoch 65 Menschen – darunter ranghohe Soldaten – zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden.

Türkei will Journalist Can Dündar auf Interpol-Fahndungsliste setzen

Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Der Ex-Chefredakteur der türkischen Zeitung «Cumhuriyet» lebt im deutschen Exil. In der Türkei soll er noch mal vor Gericht und deshalb international gesucht werden. Dündar selbst findet das lächerlich.

Erdogan droht Kosovos Premier: Auch du wirst Rechnung dafür zahlen

Türkische Behörden ließen die Entführten (Kahraman Demirez, Mustafa Erdem, Hasan Hüseyin Günakan, Yusuf Karabina, Osman Karakaya und Cihan Özkan) nach der Entführung vor der türkischen Flagge fotografieren. Foto: MIT

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den kosovarischen Premierminister Ramush Haradinaj nach seiner Entscheidung seinen Innenminister und Geheimdienstchef zu entlassen, kritisiert und gedroht.