Countdown für Waffenruhe in Nordsyrien: Türkei warnt YPG

ARCHIV - 28.12.2017, Türkei, Ankara: Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu spricht während eines dpa-Interviews. Foto: Ahmed Deeb/dpa

Die türkische Regierung hat mit einer Fortsetzung ihrer Offensive gegen die YPG in Nordsyrien gedroht, sollte deren Abzug aus Grenzgebieten nicht bis Dienstagabend abgeschlossen sein. Die Türkei hatte knapp zwei Wochen nach Beginn eines international massiv kritisierten Militäreinsatzes gegen die YPG am 22. Oktober mit Russland als Schutzmacht der syrischen Regierung ein Waffenruheabkommen abgeschlossen. Das… Countdown für Waffenruhe in Nordsyrien: Türkei warnt YPG weiterlesen

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Moskau droht Kurdenmiliz YPG

22.10.2019, Russland, Sotschi: Wladimir Putin (r), Präsident von Russland, und Recep Tayyip Erdogan, Staatspräsident der Türkei, geben sich nach einer gemeinsamen Pressekonferenz die Hand. Nach mehr als sechs Stunden haben der russische Präsident und sein türkischer Kollege ihre Beratungen über den Syrien-Konflikt beendet. Bei der Pressekonferenz sagte Kremlchef Putin, dass er mit Erdogan über die territoriale Unversehrtheit Syriens gesprochen habe und beide weiter an einer Lösung des Konflikts arbeiten wollten. Foto: Sergei Chirikov/Pool EPA/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Russische Patrouillen sind unterwegs und setzen ein neues Abkommen mit der Türkei in Nordsyrien um. Die scheint nun weitgehend zu bekommen, was sie will: eine Pufferzone entlang ihrer Grenze. Ist nun die Nachkriegsordnung in Syrien festgelegt?

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Meinungsbildung zu Syrien-Vorstoss nicht abgeschlossen

ARCHIV - 21.08.2019, Irak, Erbil: Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Verteidigungsministerin, spricht in Bnaslawa mit einem Soldaten der Bundeswehr, der die Ausbildung kurdischer Peschmerga im nordirakischen Kurdengebiet unterstüzt. Kramp-Karrenbauer will die von ihr vorgeschlagene Sicherheitszone» in Nordsyrien von einer UN-Truppe schützen lassen. Vor dem Verteidigungsausschuss des Bundestags sagte sie am Mittwoch nach Teilnehmerangaben, dass es für den Einsatz ein Mandat der Vereinten Nationen geben müsse und die Truppe auch von den UN geführt werden sollte. Das wäre dann ein Blauhelmeinsatz, wie man ihn zum Beispiel aus Mali kennt. Foto: Michael Kappeler/dpa

Auch zwei Tage nach dem überraschenden Vorstoß von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu einer Sicherheitszone in Nordsyrien hat die Bundesregierung dazu noch keine abgestimmte Position. «Die Meinungsbildung innerhalb der Bundesregierung zum Vorschlag der Verteidigungsministerin ist noch nicht abgeschlossen», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

Erdoğan: Werden noch härter vorgehen, falls YPG sich nicht zurückzieht

ARCHIV -Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat härtere Maßnahmen in der Syrienoffensive der türkischen Armee angekündigt. Diese Maßnahmen würden umgesetzt, falls die kurdischen Kämpfer bis Dienstag, 22.00 Uhr sich nicht vollständig zurückziehen. Dann endet die Frist für den fünftägigen Waffenstillstand. Der Waffenstillstand wurde am Donnerstag in einer Verhandlung zwischen einer türkischen Delegation um Erdoğan und… Erdoğan: Werden noch härter vorgehen, falls YPG sich nicht zurückzieht weiterlesen